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Island Urlaub
Psychothriller

Urlaub auf Island: So wird Dein Urlaub unvergesslich

Gewaltige Gletscher, dramatische Natur und Feen und Kobolde: Island rückt in den letzten Jahren nicht grundlos immer mehr in den Mittelpunkt als Reiseziel. Spätestens seit der letzten EM hat uns Island nicht nur mit seiner Natur, sondern auch mit seiner Kultur und seinen Menschen in den Bann geschlagen. Wer einen Urlaub abseits der üblichen Metropolen und Paradise sucht, hat in Island das perfekte Ziel gefunden. Damit der Island Urlaub perfekt wird, gibt es neben der richtigen Reisezeit und dem Wetter ein paar Dinge zu beachten. Wir haben Dir die wichtigsten Infos und Must Dos zusammengestellt, damit Du Deine Island Rundreise individuell planen kannst!

1. Island Reisezeit

Bereits der englische Name der Insel (Iceland, dt.: Eisland) macht klar, dass es hier im Winter vor allem eines gibt: Eis. Deswegen ist die Reisezeit für einen Island Urlaub der erste Punkt auf der To-Do-Liste. Das hat aber nicht nur etwas mit den Temperaturen, sondern auch mit den möglichen Ausflügen zu tun. Im Sommer lohnt sich Island vor allem, um die Hauptstadt Reykjavik zu erkunden, Wale zu beobachten oder ein Bad in einer der vielen heißen Quellen zu nehmen. Die maximalen Temperaturen betragen hier zwischen Juni und August 20 Grad Celsius.

Der Winter hingegen ist ideal, um geführte Gletschertouren zu machen, Nordlichter zu sehen oder um zu surfen. Die Arctic Surfers nehmen Dich dabei mit auf die Wellen des Atlantiks im Süden und Westen Islands. Oder begleiten dich auf einer Standup Paddling Tour zwischen Eisbergen und Gletscherlagunen. Das ist möglich, weil Island entlang der Südküste die Ausläufer des Golfstroms zu spüren bekommt. Deswegen sinken die Temperaturen hier auch nicht so extrem, wie im Norden der Insel. Auf bis zu -15 Grad Celsius solltest Du Dich trotzdem einstellen.

2. Island Wetter

Obwohl Island, gerade im Süden, zu den gemäßigten Klimazonen zählt, heißt das nicht, dass das Wetter mit dem in Deutschland zu vergleichen wäre. Vielmehr lohnt der Vergleich mit Großbritannien oder Irland. Soll heißen: Regen ist hier an der Tagesordnung. Hier lohnt sich nicht nur der wiederholte Blick auf Wettervorhersagen, sondern auch eine Wetterapp, die im Urlaub auf dem Laufenden hält.

Als Standard-Kleidung empfiehlt sich deswegen alles, was wasserdicht ist. Das fängt bei der Jacke an und hört bei den Schuhen auf. Denn nichts ist unangenehmer, als nasse Füße. Am besten packst Du daher Kleidung ein, die sich für den Zwiebellook eignen. Erst etwas, das bei Wandertouren den Schweiß aufnimmt, dann etwas, das warm hält und schließlich eine Schicht gegen Regen. Nicht zu vergessen: Gutes Schuhwerk, das sich auch zum wandern eignet!

3. Reyjkavik

Sind Reisezeit und Wetter geklärt, geht es daran, Deine Island Rundreise individuell zu planen. Am besten eignet sich der Start in der lebendigen Hauptstadt Reykjavik. Hier starten und landen schließlich alle Flüge, die die Insel mit dem Festland verbinden. Ein unbedingtes Must-See in Reykjavik ist die Kirche Hallgrímskirkja. Majestätisch thront sie auf einem kleine Hügel oberhalb der Stadt. Hier lohnt vor allem eine Aufzugfahrt auf die Spitze, die einen wunderbaren Rundumblick über die Hauptstadt bietet.

Neben der Kirche lohnt ein Ausflug in die vielen verwinkelten Straßen und Gassen der Stadt. Hier gibt es nicht nur Street Art aller feinster Güte zu bewundern. Sie führen Dich auch hinunter zum Wasser, wo der Sun Voyager auf Dich wartet. Diese Skulptur wurde 1986 von einem isländischen Künstler geschaffen und erzählt die Historie eines Schiffes, die spannender kaum sein könnte.

4. Reiten auf Islandpferden

Im neunten Jahrhundert landeten erstmals norwegische Bauern auf Island und brachten neben allerhand Werkzeug auch ihre eigenen Pferde mit. Die haben sich seitdem perfekt an das Klima und die raue Natur in Island angepasst, so dass sie mittlerweile als eigene Rasse gelten: Das Islandpferd. Diese kleinen, farbenfrohen Ponys werden heute gerne genutzt, um Urlaubern die Insel und ihre Schönheit auf anderem Wege näher zu bringen.

Die angebotenen Pferdetouren reichen dabei von ein paar Stunden, bis hin zu 2 Wochen. Hier solltest Du Dich auf Camping und Wandern einstellen, dafür aber auch auf unvergessliche Erlebnisse und einmalige Einblicke in die isländische Natur. Zu empfehlen sind solche Touren im Sommer, also zwischen Juni und August, da hier das Regenrisiko am geringsten ist. Zu beachten ist, dass selbst eingeführte Reitkleidung und -ausrüstung zuvor von einem Tierarzt, inklusive Nachweis, desinfiziert sein muss.

5. Golden Circle

Der Golden Circle ist der ideale Tagesausflug, wenn Du mit einem Mietauto in Island unterwegs bist. Hier kommst Du unter anderem am großen Geysir vorbei, der als Namensgeber für alle anderen Geysire bekannt ist. Eruptierte er früher mit beständiger Regelmäßigkeit, ist seine riesige Wassersäule heute nur noch selten zu sehen. Das ist aber kein Problem, denn direkt daneben befindet sich sein kleiner Bruder, der Strokkur. Hier kannst Du alle 5 bis 10 Minuten Wassersäulen bestaunen, die 35 Meter in die Höhe schießen.

Neben Geysiren führt Dich der Golden Circle auch um Gullfoss vorbei. Auf deutsch meint der Name soviel wie goldener Wasserfall und das hat auch seinen Grund. 30 Meter lang stürzt das Wasser des Flusses Hvítá über zwei Stufen hier in die Tiefe. Und wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, schimmert der reißende Wasserfall tatsächlich golden.

6. Abseits der Touristenpfade

Wie bereits erwähnt, rückt Island als Urlaubsziel immer mehr in den Mittelpunkt. Das heißt für Dich als Besucher: Die klassischen (Instagram-)Hotspots sind keineswegs so menschenleer, wie sie in manchen Prospekten gezeigt werden. Damit Deine Island Rundreise individuell und unvergesslich wird, heißt es, sich vorher gründlich zu informieren. Dann erfährst Du unter anderem, dass vor allem der Nordosten wunderschöne Wasserfälle und einsame Hotpots bereit hält.

Nicht zu vergessen sind die unzähligen Inseln, die über Fähren leicht zu erreichen, aber selten überlaufen oder besucht sind. Hier gibt es beinah unwirklich scheinende Natur und ein authentisches Islanderlebnis. Je nachdem ob Sommer oder Winter, sind auch geführte Abstiege in Vulkanhöhlen oder Führungen über Gletscher ein echtes Erlebnis, das von den üblichen Touristen im Südwesten der Insel meist weniger genutzt wird.

Dass Island nicht nur wunderschön und ein touristischer Hot-Spot ist, zeigt Yrsa Sigurdardóttir in ihrem neuen Thriller Nebelmord auf eindrucksvolle Weise. Auf einer kleinen Schäreninsel vor Island werden eine Technikerin, zwei Handwerker und ein Fotograf abgesetzt, die Wartungsarbeiten am dort platzierten Leuchtturm vornehmen sollen. Die Stimmung in der Gruppe ist gereizt, als eines Nachts einer der vier verschwindet. Im weit entfernten Reykjavik kehrt eine Familie aus dem Urlaub zurück und muss feststellen, dass die amerikanischen Zwischenmieter anscheinend seit einigen Tagen verschwunden sind. Die Situation wird noch mysteriöser als die Familie feststellt, dass sie jemand zu beobachten scheint. Und schließlich folgen wir Polizistin Nína, deren Mann nach einem missglückten Selbstmordversuch im Koma liegt. Der aus ihrer Sicht unbegründete Versuch ihres Mannes, sich das Leben zu nehmen, lässt der Spürnase keine Ruhe. Sie beginnt, Fragen zu stellen und stößt auf Hinweise, die das Leben mehrerer Menschen schicksalhaft zusammenschweißt.

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