Regiokrimi

Tatort Bayern: Die 11 besten Krimis aus Bayern!

Ob Starnberger See, Königssee, Nürnberg, Bayerischer Wald oder das bayerische Allgäu: Bayern ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch bei Autoren. Seit ein paar Jahren boomen nun die Regionalkrimis mit ihrem Lokalkolorit und den schaurig-schönen Tatorten. In der Heimat mordet es sich eben doch am schönsten!

Doch nicht nur der regionale Bezug gefällt den Lesern, auch die ermittelnden Kommissare wie Kluftinger, Wallner oder Jennerwein zaubern uns den ein oder anderen Schmunzler ins Gesicht.

Welche Krimis aus Bayern Ihr auf keinen Fall missen solltet, erfahrt Ihr hier:

Nr. 1: „Frühjahrsputz“ - Fredrika Gers

Royalblaues Wasser, umhüllt von einem atemberaubenden Bergpanorama… Idyllischer könnte sich die Region rund um den Königssee kaum anhören, doch der Schein trügt. Denn in Fredrika GersFrühjahrsputz“ herrscht ordentlich dicke Luft am Königssee:

Grund dafür ist das neue Hotelprojekt, dem Befürworter und Gegner unversöhnlich gegenüberstehen. Besonders aggressiv gehen hier Ladenbesitzer Hirsinger und Hotelier Altbauer aufeinander los. Schließlich kommt einer von beiden auch noch bei einem Lawinenunglück ums Leben und Hauptwachtmeister Franz Holzhammer braucht seinen ganzen Grips, seine Freunde, sowie seine Lokalkenntnis, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Nr. 2: „Teufelshorn“ - Fredrika Gers

Spürsinn und Lokalkenntnisse darf Franz Holzhammer auch in den bayerischen Bergen auspacken. Auf einer Bergtour am Teufelshorn verunglückt ein Funktionär des örtlichen Ski-Verbands tödlich.

Allerdings macht alles den Anschein als handle es sich hierbei nicht um einen simplen Unfall: Seit der Verband geplant hat, von seinem Trainingsgebiet am Götschen zum Jenner zu wechseln, war klar, dass diese Entscheidung von kommunalpolitischer Sprengkraft ist und einigen Lokalgrößen ihre Karriere kosten dürfte. Auf ihrer Wanderung wollten die Teilnehmer nun aber ihren Streit beilegen.

Doch ist ihnen das gelungen oder ist der Streit vielmehr weiter eskaliert? Kam es sogar zum Mord? Höchste Zeit, dass Hauptwachtmeister Franz Holzhammer in „Teufelshorn“ die Ermittlungen aufnimmt!

Nr. 3: „Föhnlage“ - Jörg Maurer

Sterben, wo andere Urlaub machen oder ihre Freizeit genießen, das ist auch das Motto in Jörg Maurers Regionalkrimis.

In seinem Alpenkrimi „Föhnlage“ hat es Kommissar Jennerwein mit einem ganz besonderen Fall zu tun: Bei einem Konzert in einem idyllischen bayerischen Alpen-Kurort stürzt ein Mann von der Decke tot ins Publikum. Doch dieser bleibt nicht das einzige Opfer: der Zuhörer, auf den der Tote fiel, stirbt auch.

Als Kommissar Jennerwein die Ermittlungen aufnimmt steht er zunächst vor der Frage, ob es ein Unfall, Selbstmord oder Mord war. Um der Sache auf den Grund zu gehen, schlägt er sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen herum, die die Einheimischen spekulativ bei Föhn und Bier von sich geben.

Doch was hatte der Gestürzte oben auf dem Dachboden zu suchen? Und warum ist der hoch angesehene Bestattungsunternehmer Ignaz Grasegger auf einmal so nervös? Während diese Fragen noch ungeklärt bleiben, muss Jennerwein einen verdächtigen Trachtler durch den ganzen Ort jagen und stößt dabei unverhofft auf eine heiße Spur…

Nr. 4: „Herzblut“ - Volker Klüpfel und Michael Kobr

So wie in Jörg Maurers Alpenkrimis Kommissar Jennerwein nicht wegzudenken ist, so macht im Allgäu Kommissar Kluftinger den Ermittlern alle Ehre.

Denn so leicht entwischt Kluftinger kein Verbrecher, auch wenn er in „Herzblut“ selbst unter privatem Druck steht: Seit Tagen leidet der Kommissar unter heftigem Herzstechen und befürchtet das Schlimmste. Als er sich schließlich von Erzfeind Doktor Langhammer untersuchen lässt, scheinen sich seine Befürchtungen zu bestätigen. Fest entschlossen will Kluftinger das Ruder aber noch einmal herumzureißen. Doch sind fleisch- und kässpatzenarme Ernährung, sowie ein Yogakurs das richtige Mittel für ihn?

Schnell ist Kluftinger allerdings wieder in seinem Element als er bei einem anonymen Handyanruf, während der Pressekonferenz seines Chefs, Zeuge eines Mordes wird. Seine Kollegen wollen ihm zunächst nicht glauben und tun diesen Verdacht als „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“ ab.

Kluftinger ermittelt daraufhin auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als schließlich doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ...

Nr. 5: „Grimmbart“ - Volker Klüpfel und Michael Kobr

Und auch im nächsten Fall „Grimmbart“ erwartet Kluftinger Merkwürdiges: Im Schloss in Bad Grönenbach wird die Frau des Barons nicht nur ermordet, sondern wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Zudem gibt ein Mann mit seltsam gelben Augen, der ebenfalls auf dem Gemälde zu sehen ist, Rätsel auf. Und dann verschwindet der Baron auch noch immer wieder im schlosseigenen Märchenwald.

Dem nicht genug, geht es bei Kluftinger auch privat märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

Nr. 6: „Himmelhorn“ - Volker Klüpfel und Michael Kobr

Kaum hat sich der Kommissar vom japanischen Kulturschock erholt, führt ihn der nächste Fall in die Allgäuer Alpen. Genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Wie es sich für Regionalkrimis gehört, fühlt sich der Ermittler aber auch mit den heimatlichen Bergen besonders verbunden. Am liebsten hält sich Kluftinger allerdings in den Berghütten bei einer ordentlichen Portion Kässpatzen auf. Dieser Vorliebe schiebt allerdings Gesundheitsfetischist Langhammer einen Riegel vor. Stattdessen plant er mit Kluftinger eine E-Bike Tour in die Allgäuer Alpen.

Dort stoßen die Beiden aber prompt auf drei Leichen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führen Kluftinger in „Himmelhorn“ in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

Doch er wäre nicht der berüchtigte Kluftinger, wenn er nicht trotz alledem Licht ins Dunkle bringen würde…

Nr. 7: „Oskar“ – Max Bronski

Fern ab von den Alpen, geht es bei Max Bronski in die bayerische Landeshauptstadt. Doch in „Oskar“ geht es wenig beschaulich zu.

Denn der Leichenwagen, der mit drei Särgen durch München fahrt, hat zwar das Krematorium als Ziel, doch die Papiere der Toten sind alle gefälscht! Scheinbar sollen hier Leichen illegal verschwinden. Doch der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf dieser klebt wiederum ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist.

In der Tat hat Oskar nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er aber vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer.

Doch wie geht es nun weiter? Findet er zu sich selbst? Gemeinsam mit Oskar könnt Ihr Euch auf einen abenteuerlichen Selbstfindungstrip begeben, der seinen Lauf nimmt...

Nr. 8: „Jungfernfahrt“ – Ida Ding

Weniger skurril, dafür umso kaiserlicher geht es nun in Ida DingsJungfernfahrt“ weiter. In ihrem Regionalkrimi führt uns die Autorin zu Muck Halbritter in den Schlosspark Possenhofen:

Als Muck in dem Park die Sonne genießt, holt ihn seine Tochter schnell in die Realität zurück als sie vor Ort einen menschlichen Unterkiefer findet. Die Boulevardpresse jubelt und spekuliert auf ein uneheliches Kind der Kaiserin Sisi.

Doch kurz danach gibt es neue Schlagzeilen: Ein aufwendig nachgebautes historisches Prunkschiff geht gleich bei der Jungfernfahrt im See unter, mit Hunderten Passagieren an Bord. Alle überleben, bis auf einen. Mucks Frau, die Kommissarin, ermittelt wie es zu dem Schiffsunglück kam. Doch erst ihr Mann, der am See und im Dorf jeden kennt, entdeckt die Verbindung zwischen den alten Knochen und dem neuen Toten. Doch welche Verbindung kann es da wohl geben?

Nr. 9: „Wolfsschlucht“ - Andreas Föhr

Der Tegernsee ist als sauberster See Bayerns bekannt und sein heilendes Klima zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Doch Autoren wie Andreas Föhr zeigen in ihren Regionalkrimis, dass es in dem Kurort durchaus mysteriös zur Sache gehen kann.

Besonders dann, wenn Clemens Wallner gleich in zwei Fällen, wie in „Wolfsschlucht“, ermitteln muss: zum einen im Fall eines Bestattungsunternehmers, der mit seinem Leichenwagen in der Mangfall versinkt und zum anderen im Fall einer jungen verschwundenen Frau.

Kurz nach dem Verschwinden der Frau wird ihr Wagen im Gebirge gefunden. Doch nicht einfach so, sondern aufgespießt von einem Maibaum. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen und Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist…

Nr. 10: „Schafkopf“ - Andreas Föhr

Auch in „Schafkopf“ hat es Polizeiobermeister Kreuthner bei einer durchzechten Nacht übertrieben, bzw. sich auf eine unselige Wette eingelassen: Er muss das Polizeisportabzeichen machen! Um seinen alkoholdurchzogenen Körper vorzubereiten, joggt er nun auf dem Riederstein. Wenngleich er noch nicht ganz ausgenüchtert ist.

Als er dem Kreislaufkollaps nahe am Gipfel ankommt, wird dem Bergwanderer neben ihm plötzlich der Kopf weggeschossen!

Kommissar Wallner und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen auf einen geheimnisvollen Vorfall, der zwei Jahre zurückliegt. Zusätzlich geschieht ein weiterer Mord und allmählich laufen die Fäden an jenem Juniabend zusammen, an dem eine legendäre Runde Schafkopf gespielt wurde...

Nr. 11: „Der Prinzessinnenmörder“ - Andreas Föhr

In einem von Andreas Föhrs neuesten Regionalkrimis war Polizeiobermeister Kreuthner wieder auf Zechtour. Auf dem Heimweg eines kalten Januarmorgens macht er dann einen grauenvollen Fund: unter dem Eis des zugefrorenen Spitzingsees entdeckt er die Leiche eines 15-jährigen Mädchens. Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid.

Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen der ewig grantelnde Polizeimeister Kreuthner und sein Chef, Kommissar Wallner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist. Werden auf die beiden Ermittler noch weitere Mordopfer warten? Und was hat es mit der Plakette auf sich?

Alle Antworten, sowie Kreuthners und Wallners Ermittlungsarbeit, könnt Ihr in Andreas FöhrsDer Prinzessinnenmörder“ finden und verfolgen.

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