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Reich geerbt? 4 Must Knows zum Thema Erbschaft

Für die meisten Menschen ist Erbschaft automatisch mit Trauer verbunden- müssen wir doch meist erst einen geliebten Menschen verlieren, um uns mit dem Thema Erbschaft auseinanderzusetzen. Ist man Erbe, genügt es nicht zur Bank zu gehen und die Konten einfach auf einen anderen Namen umzustellen- erben ist ganz schön kompliziert! Damit Du der Thematik Erbschaft nicht eines Tages unerwartet hilflos ausgeliefert bist, haben wir für Dich 4 Must Knows zum Thema Erbschaft gesammelt:

1. Was kann man überhaupt erben?

Bevor eine Erbschaft angetreten wird, sollte man sich erst einmal bewusst machen, was vererbt werden kann. Neben Barvermögen, Sachgütern und Immobilien, gegen die man als Erbe wohl nichts einzuwenden hat, kann nämlich auch sogenanntes Passivvermögen vererbt werden- das bedeutet, auch Schulden können geerbt werden. Deshalb sollte man eine Erbschaft, bevor man sie antritt, auf Schulden überprüfen und gegebenenfalls die Erbschaft ausschlagen.

2. Die Sache mit der Erbfolge

Gibt es ein Testament, in dem der Verstorbene seine Erben namentlich erwähnt, wird diesem in der Regel Folge geleistet. Hat der Verstorbene seinen Nachlass nicht testamentarisch geregelt, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Zuerst werden Ehepartner und Kinder beerbt. Gibt es allerdings weder eigene Kinder noch einen Ehepartner, oder schlagen diese die Erbschaft aus oder sind selbst schon verstorben, erben Verwandte zweiter und dritter Ordnung.

3. Eine Erbschaft ausschlagen

Hollywood versucht zwar manchmal uns weiß zu machen, dass wir unfassbar reiche Verwandte haben von denen wir noch nie gehört haben, die plötzlich sterben und wir die einzigen noch lebenden Erben sind, in der Realität ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Wenn wir von einem entfernten Verwandten plötzlich erben sollen, ist es wahrscheinlicher, dass die Erbschaft von sämtlichen näher stehenden Erben ausgeschlagen wurde. Eine Erbschaft ausschlagen kann man dann, wenn man weiß, dass man Schulden erben würde. Allerdings hat man als Erbe kein Recht auf Auskunft über das Vermögen oder eben über Schulden, bevor man die Erbschaft antritt. Also ist bei unerwarteten Erbschaften à la Hollywood eher Vorsicht geboten, wenn man nicht auf einem Schuldenberg sitzen möchte. Um eine Erbschaft auszuschlagen, gelten gesetzliche Fristen!

4. Erbschaftssteuer

Versteuertes Geld versteuern? Ja, bei dem Thema Erbschaft wird es kompliziert. Von einer gewinnbringenden Erbschaft profitiert nämlich nicht nur der Erbe selbst, sondern auch der Staat. Auf sämtliche Vermögenswerte fällt eine Steuer an. Auf bestimmte Bestandteile des Erbes gelten Freibeträge, solange die Erbschaft unter diesen Beträgen bleibt, muss man dafür keine Steuern zahlen. Die Höhe der Erbschaftssteuer hängt jeweils vom Verwandtschaftsgrad vom Erblasser und von der Höhe der Erbschaft ab. Insgesamt ist die Sache mit der Erbschaftssteuer ganz schön kompliziert.

Eine Erbschaft bringt auch die die junge Sofie Lund in dem spannenden Kriminalroman „Blindgang“ von Jørn Lier Horst wieder in das Hafenstädtchen Stavern im Süden, in dem sich dramatische Szenen abspielen:

In dem kleinen Hafenstädtchen Stavern im Süden Norwegens verschwindet ein Taxifahrer spurlos. Erst sechs Monate später gibt es eine erste Spur. Kommissar William Wisting stößt in diesem Fall auf das blutbefleckte Taxi des Verschwundenen und auf ein umfangreiches Drogendepot. Dann wird im Keller eines alten Hauses zufällig ein Tresor gefunden, in dem sich eine große Geldsumme sowie ein Revolver befinden. Mit ebendiesem Revolver wurde in der Neujahrsnacht eine junge Studentin erschossen. Zunächst kann Wisting keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen erkennen. Doch als er mit seinen Ermittlungen ungewollt seine hochschwangere Tochter Line in Lebensgefahr bringt, die ändert sich alles…

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