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Detektivroman

Kriminalpsychologe: Der Experte für die Psyche von Verbrechern

Hast Du Dich auch schon gefragt, ob Kriminelle manchmal zu gering bestraft werden und das, weil diese psychisch krank sind? Können wirklich psychische Krankheiten für Verbrechen verantwortlich sein – was meinst Du?

Aber wie kann festgestellt werden, ob eine psychische Erkrankung vorliegt? Das ist eine der Aufgaben eines Kriminalpsychologen. Was er genau macht und welche psychischen Erkrankungen zu kriminellen Handlungen führen können, das kannst Du hier lesen. Wie erkennt man einen Psychopathen? Diese Frage stellen sich auch Kriminalpsychologen. Ebenso wie jene danach, wann die Gesellschaft vor so einem Menschen geschützt werden muss? Ebenso stellen wir Dir hier einige spannende Fälle vor, in denen die Kriminalpsychologie eine große Rolle gespielt hat.

Was ist ein Kriminalpsychologe und wann wird er eingesetzt?

Im verschiedenen Fernsehserien und auch Filmen taucht der Kriminalpsychologe immer wieder auf. Aber sein Aufgabenfeld wird sehr unterschiedlich dargestellt und teilweise findet eine Vermischung mit anderen Aufgabenbereichen und anderen Berufsbildern statt. Die Faszination des „Bösen“ ist ungebrochen und das zeigt sich auch in der Faszination von Psychothrillern. Die Hauptcharaktere eines solchen Psychothrillers gehören zu denen, die die Aufmerksamkeit eines Kriminalpsychologen auf sich ziehen und die von einem begutachtet werden würden.

Kriminalpsychologie ist ein Studienfach und bezeichnet die „Wissenschaft vom Verbrechen“. Ein Kriminalpsychologe kann dabei verschiedene Schwerpunkte in seiner Arbeit wählen. Es werden Zusammenhänge von Verbrechen analysiert und erforscht, welche psychischen Erkrankungen zu Verbrechen führen können oder diese begünstigen. Dabei arbeiten Kriminalpsychologen sowohl an der Aufklärung von Verbrechen und der Erkennung von Tatmustern und Zusammenhängen bei Serientätern, wie auch an der Kriminalprävention.

Kriminalpsychologen werden eingesetzt, wenn eine Tatserie vermutet wird und die Polizei feststeckt, sie werden aber auch bei Geiselnahmen und Verhandlungen eingesetzt und tragen so in einem Teilbereich auch zur Ergreifung von Tätern bei.

Bei der Erkennung von Tatmustern ist es die Aufgabe eines Kriminalpsychologen, festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen einzelnen Taten besteht und wie der Täter wahrscheinlich einzuordnen ist. Dies unterstützt die Ermittler beim Finden eines Täters, aber auch beim Schutz der Opfer beispielsweise vor einer erneuten Tat. Der Wunsch, den Täter zu verstehen, ist in diesem Fall nicht nur Neugier der Ermittler, vielmehr steigt die Wahrscheinlichkeit einen Täter zu fassen, wenn das Profil bekannt ist. Auch mögliche Erkrankungen werden von dem Psychologen in diesem Zusammenhang betrachtet. Das ist ein manchmal zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite, kann eine Erkrankung Grund für ein Verbrechen sein, aber nicht immer rechtfertigt die Erkrankung das Verbrechen auch, sprich nicht immer „konnte der Täter nicht anders“ oder konnte der Täter nicht erkennen, dass er etwas Falsches gemacht hat. Daher ist es auch falsch, dass der Kriminalpsychologie unterstellt wird, dass Taten nur gerechtfertigt werden.

Kriminalpsychologen arbeiten auch in dem Bereich der Täterbehandlung. Hierbei soll festgestellt werden, welches Strafmaß und welche Behandlung für einen Täter „richtig“ ist. Denn, das solltest Du nicht vergessen, die meisten Straftäter kommen irgendwann wieder auf freien Fuß. Daher ist die Resozialisierung ein wichtiger Punkt für die Sicherheit. Außerdem werden die Erfahrungen von Opfern erforscht und Strategien zur Bewältigung von Kriminalität erstellt.

Du siehst, Kriminalpsychologie ist ein weites Feld mit vielen unterschiedlichen Bereichen und die Darstellung in Filmen oder Serien ist nicht immer zutreffend. Und bei allem Verständnis für den Wunsch von Kriminalopfern, dass der Täter für immer weggesperrt bleibt. Meist ist dies nicht der Fall und eine möglichst harte Strafe kann zudem kontraproduktiv sein.

Spektakuläre Fälle der Kriminalpsychologie

Die Kriminalpsychologie versucht das, wovon gesagt wird, dass es unmöglich ist. Nämlich zu verstehen, wer hinter einem Serientäter oder einer Tat steht. Du hast Dich sicher auch schon einmal gefragt: Wie kann ein Mensch zu so etwas fähig sein? Und sicher handelte es sich dabei um ein Verbrechen, was Du so abscheulich und grausam fandst, dass Du Dir nicht vorstellen konntest, dass sich dahinter möglicherweise ein Täter verbirgt, der in der Gesellschaft nicht weiter auffällt. Und sicher hast auch Du schon von Fällen gehört, bei denen Nachbarn und vielleicht sogar die Familie des Täters ahnungslos waren und hast Du Dich dann gefragt, ob Du einen Täter erkennen würdest? Hier siehst Du ein paar Fälle, bei denen die Erfassung des Täterprofils der Psychologie zu verdanken ist und bei denen die Täter oft erschreckend „normal“ wirken.

John Duffy

Der Gedanke, dass jemand unerkannt in der Nachbarschaft lebt, der schlimme Verbrechen begeht, macht Angst. Lies Dir doch einmal die folgende Beschreibung durch: „Ein Mann in den späten Zwanzigern, verheiratet oder zumindest mit einer Frau zusammen lebend und kinderlos. Er geht einem qualifizierten Beruf nach, der ihn in wenig Kontakt mit der Öffentlichkeit bringt.“ Klingt harmlos oder? Und vielleicht kennst Du Männer, auf die genau diese Beschreibung zutrifft und sicher sind das harmlose normale Menschen. Aber dieses Profil wurde von einem Psychologen erstellt, als die Polizei einen Vergewaltiger und Mörder suchte. Der so genannte „Railway Rapist“ (Eisenbahn-Vergewaltiger) verdankte seinen „Spitznamen“ der Tatsache, dass er bevorzugt in der Nähe von Bahnhöfen zuschlug. Er vergewaltigte seine Opfer und tötete einige sogar. Auf die Spur brachte die Polizisten in London 1986 der Zusatz, dass der Täter vermutlich in Kilburn, einem Stadtteil im Nordwesten Londons lebt. All dies traf auf John Duffy zu, der zu über 2.000 Verdächtigen gehörte und der nur deswegen früh überprüft und überführt wurde. Dass John Duffy mit einem zweiten Mann zusammenarbeitete, stellte sich allerdings erst Jahre später heraus. Damals steckte die Kriminalpsychologie noch in den Kinderschuhen, aber auch heute sind Profile nicht immer fehlerfrei.

Martin Ney

Der deutsche Serienmörder Martin Ney hat mindestens drei Jungen getötet und 40 Sexualverbrechen begangen. Er wurde als „Der Maskenmann“ bekannt. Grund dafür war, dass er stets eine schwarze Maske trug und von Kindern so beschrieben wurde. Er tauchte nachts in Ferienlagern auf und missbrauchte Kinder. Eltern dachten zunächst an Albträume, wenn sie hörten, dass nachts ein Mann mit einer schwarzen Maske im Zimmer war und es war einem Psychologen zu verdanken, dass Martin Ney gefasst und überhaupt ein Zusammenhang zwischen den verschiedenen Verbrechen hergestellt werden konnte. Auch Martin Ney wurde nur gefasst, weil zum einen der Zusammenhang zwischen den Verbrechen hergestellt wurde und es zum anderen hilfreiche Aussagen gab und ein passendes Profil erstellt wurde. Martin Ney war Pädagoge und hat als solcher in Jugendlagern mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Zugegeben hatte er die Taten erst, als er ins Profil fiel und dann befragt wurde. Diese Befragung hätte aber ohne Kriminalpsychologie niemals stattgefunden.

Psychische Erkrankungen mit krimineller Tendenz

Psychische Erkrankungen sind schwerer zu erkennen als körperliche Erkrankungen und Du kennst vielleicht den Spruch, dass niemand Menschen in den Kopf schauen kann. Die Auswirkungen solcher Erkrankungen können sehr unterschiedlich sein und es gibt Erkrankungen, die für Kriminalität verantwortlich sind oder diese zumindest begünstigen. Einige dieser Erkrankungen, stellen wir Dir hier vor:

1. Antisoziale Persönlichkeitsstörung

Die antisoziale Persönlichkeitsstörung oder dissoziale Persönlichkeitsstörung gehört zu den psychischen Erkrankungen, die sich schon im Kindesalter oder bei Teenagern zeigt. Wer unter dieser Störung leidet, der setzt seine Ziel durch, auch auf Kosten anderer. Außerdem fehlt die Fähigkeit, sich an soziale Normen zu halten oder diese Fähigkeit ist zumindest stark eingeschränkt. In der Folge gerät der Erkrankte immer wieder mit anderen Menschen aneinander und fällt durch schwieriges Verhalten auf. Oftmals geht die Störung auch mit Verbrechen einher. Lügen ist für Menschen mit der Persönlichkeitsstörung selbstverständlich und ein schlechtes Gewissen haben Menschen mit entsprechenden Störungen nicht. Sehr impulsives und reizbares Verhalten in Kombination mit Aggressionen sind typisch. Diese Kombination begünstigt Verbrechen, aber Betroffene sind nicht unfähig zu erkennen, dass sie gegen Gesetze verstoßen.

2. Psychopathie

Psychopath ist der wohl häufigste Begriff, wenn jemand als sozial nicht normal oder auch kriminell bezeichnet wird. Psychopathie ist aber tatsächlich eine Störung, die mehr bedeutet, als dass ein Mensch sich kriminell verhält. Psychopathie wird oftmals auch als extreme Ausprägung der antisozialen Persönlichkeitsstörung gesehen und die Symptome sind ähnlich. Ein Unterschied ist aber, dass Psychopathen meist völlig unfähig sind Empathie zu empfinden. Zwischen Familienmitgliedern und Bekannten wird kaum ein Unterschied gemacht. Dennoch sind Psychopathen meist sehr manipulativ und schaffen es, Menschen für sich einzunehmen. Psychologen gehen davon aus, dass rund 5 Prozent der Top-Manager leicht psychopathische Züge haben. Wie bei anderen Erkrankungen auch, ist die Ausprägung der Erkrankung entscheidend.

3. Soziopathie

Das Empathie-Empfinden ist auch bei Menschen mit einer soziopathischen Störung kaum vorhanden. Auffällig ist, dass die Folgen des eigenen Handelns von Menschen mit dieser psychischen Erkrankung Soziopathie nicht oder nur schlecht erkannt wird. Schon im Kindesalter ist oft eine nicht Empfänglichkeit für Strafen zu erkennen. Dazu kommt auch oftmals ein Problem mit der Empathie. Diese Kombination begünstigt Straftaten, aber auch hier kann ein Erkrankter erkennen, dass er etwas Ungesetzliches tut.

4. Passiv-Aggressive Persönlichkeitsstörung

Wer unter einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung leidet, ist oftmals streitsüchtig und sehr trotzig. Nach außen geben diese Menschen sich oftmals dennoch sehr kooperativ und handeln dann anders, als sie angekündigt haben. Starke Schwankungen zwischen Freude und Trotz ist typisch, genau wie das Gefühl, benachteiligt zu werden. Gerade letzteres kann für Aggressionen sorgen und daraus kann ein kriminelles Verhalten entspringen.

Typisches Verhalten von kriminellen Personen

Psychische Erkrankungen begünstigen Verbrechen, wenn sie entsprechende Verhaltensweisen mit sich bringen. Kriminologen untersuchen auch den Einfluss dieser psychischen Erkrankungen auf kriminelle Verhaltensweisen. Oftmals ist es die Kombination aus verschiedenen Störungen oder Erkrankungen, die Verbrechen begünstigen können. Aber Kriminologen sind sich auch einig, dass eine Erkrankung nicht zwangsweise zu Verbrechen führen muss. Gleichzeitig gibt es psychisch gesunde Menschen, die Verbrechen begehen. Das Erkennen einer psychischen Krankheit führt daher nicht unbedingt dazu, dass zugleich ein Verbrecher entlarvt wurde. Umgekehrt ist auch die psychische Gesundheit kein Gegenbeweis, denn auch ein gesunder Mensch kann Verbrechen begehen oder die fraglichen Eigenschaften mitbringen.

Aggression und Gewaltbereitschaft können Verbrechen begünstigen. Gerade Verbrechen, die im Affekt begangen werden, resultieren oftmals aus Aggressionen und der Bereitschaft, sich gewaltsam gegen jemanden zur Wehr zu setzen. Insbesondere wenn die Aggressionen nicht kontrolliert werden können und eine allgemein schlechte Selbstkontrolle vorliegt, werden Verbrechen begünstigt. Auch die Fähigkeit, Mitgefühl zu empfinden ist entscheidend. Wer viel Mitgefühl empfindet, der wird weniger wahrscheinlich ein Verbrechen gegen andere Menschen begehen, als jemand, der wenig Mitgefühl empfindet. Auch die Rücksicht auf andere ist in der Regel weniger ausgeprägt.

Damit ein Verbrecher als Serientäter längere Zeit nicht entdeckt wird, handelt es sich aber nicht nur um einen rücksichtslosen Menschen. Er muss nämlich außerdem die Fähigkeit besitzen, sich anzupassen und im Alltag unauffällig zu sein. Dies trifft auf viele Täter zu und findet sich daher auch oftmals im Profil von Kriminellen wieder. Damit wird dem Bild des „klassischen“ Verbrechers widersprochen, der unangepasst und ganz offensichtlich bösartig ist.

Psychologen sind sich daher einig, dass es nicht den „typischen Verbrecher“ gibt. Es gibt vielmehr verschiedene Typen und verschiedene Eigenschaften, die in Kombination zu einem Verbrechen führen können. Vielleicht ist es erschreckend für Dich, dass es kein klassisches Bild gibt. Vielleicht würde es Sicherheit geben, wenn klar definiert werden könnte, wie ein Verbrecher sich verhält. Tatsächlich sind aber Verbrecher so vielfältig, wie andere Menschen, die niemals auffällig werden auch.

Vielleicht ist auch das der Grund dafür, dass „das Böse“ so eine Faszination auf Menschen ausübt. Es ist oftmals mehr, als nur der Wille, sich davor zu schützen. Krimis geben einen Einblick in diese Welt und faszinieren mit hochspannenden Geschichten und Verbrecher-Profilen. Bist auch Du ein großer Krimi-Fan?

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