Topkrimi - exciting eBooks
Krankenhaus, Rollstuhl, Gruselig
Thriller

Halloween-Challenge: ein Besuch an den gruseligsten Orten der Welt

Halloween steht schon bald vor der Tür und damit verbunden jede Menge blutrünstiger Mottopartys. Wir haben aber eine ganz andere Idee, wie Ihr dieses Jahr euer geliebtes Gruselfest verbringen könnt. Wie wäre es, am 31. Oktober einen der angsteinflößendsten Orte der Welt zu besuchen? Zwischen echten Totenköpfen, leerstehenden Operationssälen oder erhängten Puppen zu feiern? Wir haben für Euch die Top 10 der gruseligsten Orte der Welt zusammengestellt!

1. Spreepark, Berlin

Das Riesenrad ächzt, Waggons schaukeln im Wind, umgestürzte Figuren, verwachsene Achterbahnen: ein verlassener, fast vergessener Freizeitpark im Plänterwald, der Spreepark. Bekannt wurde der Park als einziger Rummel der DDR, in dem es auch West-Fahrgeschäfte gab. Wer heute die verfallenen Achterbahnen, die Wildwasserbahn oder das Tassenkarrusell, besichtigt, wird sich in Gedanken vorstellen, wie der Park früher, voll mit Familien, lachenden Kindern und lauter Musik, ausgesehen haben muss. Vor allem die Kombination aus den bunten Überresten des einst gut besuchten Vergnügungsparks und verwilderter Natur macht den Ort so besonders und übt Faszination auf Grusel-Liebhaber aus!

2. Craco, Italien

Hoch oben thront die Geisterstadt Craco, um sie herum nichts als Stille und Natur. Die in einen Felsen geschlagene Stadt in der italienischen Region Basilikata wurde aufgrund eines Erdrutsches von den Bewohnern verlassen. Heute kann man die Geisterstadt bei einer Führung besichtigen, durch die Gassen wandern und in die Häuser blicken. Alte Gemäuer, zerschlagene Fensterscheiben und rostige Bettgestelle erinnern an längst vergangene Zeiten. Die atemberaubende Kulisse ist sogar Schauplatz für so manch einen Film geworden, unter anderem wurde hier „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ gedreht. Trotz alledem kursieren immer noch Gerüchte über diesen verlassenen Ort. Wird er von den verlorenen Seelen heimgesucht, die hier einst ihr Leben ließen?

3. Isla de las Muñecas, Mexiko

Die Isla de las Muñecas, zu Deutsch „Insel der Puppen“, liegt nahe Mexiko-Stadt. Ein Mann namens Julián Santana Barrera fand dort Anfang der 1950er Jahre ein ertrunkenes Mädchen. Da er sich von ihrem Geist verfolgt fühlte, begann er alte Puppen zu sammeln und als Schutz auf der Insel aufzuhängen. Wie Kinderleichen baumeln hunderte von Puppen, teilweise ohne Augen oder Gliedmaßen an den Bäumen der Isla de las Muñecas. Heute kann man die Insel besuchen, aber Vorsicht: immer wieder hört man hier von Besuchern, die Puppen würden in der Abenddämmerung zum Leben erwachen und sich bewegen!

4. Katakomben, Paris

Die Katakomben von Paris sind nicht nur ein unterirdischer Steinbruch mit einem Labyrinth aus Gängen, sondern auch Ruhestätte für mehr als sechs Millionen Tote. Zudem wurden die Katakomben später von Banditen und Schmugglern genutzt, die sich in den Gängen versteckt hielten. Ein makabrer Ort, der jährlich tausende Touristen anlockt, die im muffigen Untergrund Schädel und Gebeine der Toten besichtigen. Neben den Besuchern, steigen immer wieder Neugierige in die Schächte hinab, um auf Erkundungstour zu gehen, Graffitis zu sprayen, Fotos zu machen, schwarze Messen abzuhalten oder sogar illegale Partys zu feiern. Ein gefährliches Unterfangen, da die Stollen einsturzgefährdet sind und man sich leicht verirrt!

5. Laboratorium Nr. 12, Moskau

Das Laboratorium Nr. 12 erforschte giftige Stoffe, die gezielt zur Tötung politischer Gegner eingesetzt werden sollten. Gefährliche biologische und chemische Substanzen wurden hier angeblich auch an Menschen getestet. Die Gefangenen wurden mit Gift infiziert, erschossen und ihre Körper auf verschiedene Vergiftungsstadien untersucht. Als das Gelände verlassen wurde, fand man dort jede Menge verstaubter Gläser, gefüllt mit eingelegten menschlichen Gehirnen. Seit 1992 unterliegt das Laboratorium Nr. 12 der Aufsicht der russischen Behörden, doch seine Tätigkeit ist weiterhin streng geheim!

6. Body Farm, Tennessee

Als Body Farm bezeichnet man ein Gelände, auf dem wissenschaftliche Studien zum Verwesungsprozess von Leichen an freier Luft gemacht werden. Die ehemalige Mülldeponie in Tennessee wurde ab 1971 für die Wissenschaft umfunktioniert. Um die 40 Leichen liegen hier. Man untersucht die Einflüsse von Todesart, Alter, Geschlecht, Witterung und Leichenlagerung auf die Verwesungsgeschwindigkeit. Es werden Fotos gemacht, Geruchsproben entnommen und Entomologen untersuchen die Besiedlung der Leichen durch Insekten. Auch wenn das Gelände nicht als makabres Gruselkabinett dienen soll, ist die Vorstellung von einem nächtlichen Besuch dort mehr als furchteinflößend!

7. Greyfriars Kirkyard, Edinburgh

Als echter Gruselfan sollte man Greyfriars Kirkyard am besten an einem regnerischen Herbsttag oder im Winter besuchen. Schlendert man durch den Friedhof schlägt einem Vergänglichkeit, Verdammnis und Verfall entgegen. Denn die Geschichte birgt Fürchterliches: in Greyfriars Kirkyard wurden im 17. Jahrhundert über 400 Menschen gefangen gehalten, bekamen kaum zu essen und mussten unter unmenschlichen Bedingungen leben. Das sogenannte Covenanter’s Prison wird daher auch als das erste Konzentrationslager der Geschichte bezeichnet. Später entdeckte der Mackenzie Poltergeist den Ort für sich und fügt den Menschen seither physischen und psychischen Schmerz zu. Es wird berichtet von gebrochenen Fingern und Zusammenbrüchen, auch für einzelne Todesfälle auf dem Friedhof wird der Poltergeist verantwortlich gemacht!

8. Pripyat, Ukraine

Erbaut für die Arbeiter des Kernkraftwerks Tschernobyl, mussten die Einwohner von Pripyat ihre Stadt nach dem Reaktorunglück von 1986 verlassen. Bei der Evakuierung ließen sie alles stehen und liegen, sodass man heute bei einem Besuch in der radioaktiv verseuchten Geisterstadt noch den hastigen Aufbruch der ehemaligen Bewohner erkennen kann. Durch die Fenster der leerstehenden Schulen und Kindergärten ranken die Bäume, der Rummelplatz mit Riesenrad und Autoscooter liegt schaurig verlassen da, der Sprungturm im Schwimmbad lädt zum Tauchgang in das wasserlose Becken ein. Zerfallene Teddybären, armlose Puppen, alte verstaubte Bücher, leerstehende Gitterbetten: das Hab und Gut der geflüchteten Bewohner machen den Ort zu einer einmaligen Gruselstätte!

9. Aokigahara-Wald, Japan

Bekannt als der „Selbstmordwald“ kursieren über die Gegend am Fuße des Bergs Fuji zahlreiche Spukgeschichten und Sagen. Der Wald gilt als so dicht und eintönig, dass man schon auf kurze Distanz die Orientierung verliert und Personen kaum wiederaufgefunden werden können. Schon in der Geschichte diente der Wald in Kriegs- und Hungerzeiten als Opferstätte. So wurden zum Beispiel alte Menschen ausgesetzt, um mehr Nahrungsmitte für den Nachwuchs zu haben. Heute begeben sich fast jährlich hunderte von Menschen in den Aokigahara-Wald, um sich selbst zu töten. Zu einem regelrechten Suizid-Boom kam es nach der Veröffentlichung des Romans „Der Wellenturm“ von der japanischen Schriftstellerin Seicho Matsumoto, in dem sich eine unglücklich verliebte Frau in den Wäldern das Leben nimmt. Als Wanderer umgibt einen hier eine seltsame Stimmung, einige berichten sogar, der Wald würde sich mit ihnen bewegen und sie in sich hineinziehen!

10. Beelitz-Heilstätten, Potsdam

Ein verwunschenes Gelände, einst genutzt als Tuberkuloseklinik, mit gespenstisch anhauchenden Operationssälen und bröckeligen Sanatorien ist ein absoluter Magnet für Fans verlassener Orte. Vermeintliche Geisterjäger wollen hier paranormale Aktivitäten nachgewiesen haben. Besucher berichten von Schritten in den Gängen, sich wie von Geisterhand öffnenden Türen und sogar von Schreien aus dem Chirurgie-Gebäude. Durch ihre Geschichte ist die alte Tuberkuloseklinik heute immer noch Ort für illegale Partys, Geister-Séancen und satanische Messen. Aber tatsächlich sind hier in der Vergangenheit schlimme Dinge passiert: der als „Bestie von Beelitz“ bekannte Serienmörder tötete in der verlassenen Klinik eine Frau und ihr Baby, ein Hobby-Fotograf erwürgte sein Fotomodell, ein Obdachloser erhängte sich und ein Mann stürzte aus dem vierten Stock in den Tod!

Fear – Grab des Schreckens

Auch in Douglas Prestons und Lincoln Childs Roman „Fear – Grab des Schreckens“ kommen immer wieder furchteinflößende Schauplätze vor. Im Vordergrund des Thrillers steht Agent Aloysius Pendergasts, der nach dem Tod seiner geliebten Frau Helen jeglichen Sinn in seinem Leben verloren hat. Traurig und verzweifelt steht er kurz vor dem Selbstmord, verweigert jeden Kontakt zur Außenwelt und sogar sein bester Freund D’Agosta kann nicht zu ihm durchdringen. Erst als ihm ein perfider Killer eine geheime Nachricht zukommen lässt, wendet sich dieser wieder dem Leben zu und ermittelt mit unerbittlicher Härte im Fall des sogenannten »Hotelmörders«.

Zurück zur Übersicht