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Kreuzverhör

Veit Etzold: "Es gibt die vorsätzlichen Bösen und die tragischen Bösen."

Im Interview verrät uns Veit Etzold mehr über seine Thriller, wie er schreibt und recherchiert. Verpasse nicht unser spannendes Gespräch mit dem Spiegel-Bestseller-Autor. 

Welche sind Ihre drei Lieblingsfiguren aus all Ihren bisher erschienenen Büchern?

Das ist eine interessante Frage, die hat mir echt noch nie jemand gestellt. Clara Vidalis auf jeden Fall. Dann ihr Kollege Martin Friedrich, MacDeath, das ist auch ein bisschen Alterego. Und aus meinem allerersten Thriller “Das große Tier” Vincent Wagner. “Das Tier” kennt kaum jemand. Das Buch war einigermaßen erfolgreich, aber nicht so erfolgreich wie die Clara-Vidalis-Bände. Vincent Wagner hat auch Kunstgeschichte studiert sowie ich, und rutscht dann in einen ganz großen Verschwörungs-Kontext rein.

Das sind ja bisher alles gute Figuren, oder?

Ja, das sind alles gute Charaktere. Wobei es natürlich auch gute Bösewichte gibt, die man faszinierend finden kann. Man müsste die Frage wohl aufteilen in “Was sind die Lieblings-Helden?” und “Was sind die Lieblings-Schurken?”. 

Welche sind denn ihre Lieblings-Bösewichte?

Zum einen der Killer, der sich Totenzeichner nennt in einem Clara Vidalis-Band, zum anderen der Killer in “Final Cut” und den Auftragskiller Wolf aus “Das große Tier”. Der hat sich Implantate von langen Eckzähnen einsetzten lassen, damit er auch richtig fies aussieht. Der Wolf inspirierte mich auch noch einmal bei der Figur des Totenzeichners. Auch Molotoc aus Staatsfeind mag ich gerne, auch wenn es jetzt schon mehr als drei sind.

Keine einfache Frage, je länger ich nachdenke, desto mehr Bösewichte fallen mir ein. In Bösewichten steckt meistens auch eine Projektion des Autoren mit drinnen, aber eher die unerfreuliche Seite. Während der Held die Welt positiv sieht, damit er die Welt positiv verändern kann, sieht der Bösewicht sie eher negativ und arbeit in die entgegengesetzte Richtung. Wobei es auch viele Bösewichte gibt, die eigentlich gar nicht böse sind, und eher in das Ganze hineingerutscht sind. Sie meinen etwas Gutes zu tun, doch machen eigentlich etwas Böses. Das sind dann die tragischen Helden. Das gibt es eben auch. Es gibt die vorsätzlichen Bösen und die tragischen Bösen.

"Staatsfeind" von Veit Etzold

4.99 €

Der ehemalige KSK-Soldat Iwo Retzick wird von seinem alten Kameraden Philipp kontaktiert, der als Politiker Karriere macht. Philipp braucht Iwos Hilfe bei einem Vorhaben, das die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland für alle Zeiten verändern soll. Was sich da zwischen Dubai und Berlin zusammenbraut, ist so ungeheuerlich, dass es selbst Iwos schlimmste Albträume übersteigt. Doch die Regierungsverschwörung reicht bis in die allerhöchsten Kreise von Finanzwesen, Politik und Sicherheitsdiensten, und wenn Iwo sie stoppen will, gibt es dafür nur einen Weg: von innen.

Mit seinem neuen Polit-Thriller „Staatsfeind“ liefert der etablierte Bestseller-Autor Veit Etzold einen weiteren politischen Krimi der Extraklasse mit dem Kernthema Regierungsverschwörung. In drastischer Brisanz gepaart mit Expertenwissen, welches besticht, rückt Etzold die drei großen Traumata des deutschen Staates – Terrorismus, Totalitarismus und Teilung – in eine erschreckend aktuelle, auf die Zukunft gerichtete Perspektive.

Haben Sie für jeden Charakter einen Charakterbogen wenn Sie sich ihre Charaktere ausdenken oder entwickeln sie sich so beim Schreiben?

Ja, ich arbeite mit Charakterbögen. Darauf findet man Eigenschaften wie das Alter, wo die Charaktere herkommen, Geburtsstadt, haben sie studiert, was haben sie sonst gemacht, Familienstand, leben die Eltern noch etc. Das ist sehr wichtig, damit man im Laufe des Textes konsistent mit dem Charakter umgeht, und er nicht in einem Moment aus Hamburg kommt und im nächsten aus Düsseldorf.

So etwas merken die Leser auch sofort. Es gibt zwar nur wenige Leser, die sich alles aufschreiben, aber intuitiv bemerken sie Unstimmigkeiten sofort und werden dann – zu Recht – sauer. Ein Buch muss in sich stimmig sein. Es gibt unterschiedliche Denkschulen, die einen sagen, man muss das alles schon vorher konzipieren, die anderen sagen, mal schauen was ich im Laufe der Geschichte noch über die Charaktere lernen kann. Diesen Prozess gibt es wirklich. Es kann gut sein, dass einem noch eine neue Charaktereigenschaft auffällt, das macht den Charakter lebendig. Dann ist es nur wichtig das auch im Charakterbogen zu notieren, damit es dann in den nächsten Thrillern auch eine klare Charaktereigenschaft wird. Es darf nicht auf einmal weg sein oder etwas neues hinzukommen, das gar nicht zu dieser Eigenschaft passt.

Ist Ihnen das bei einer Figur schon einmal passiert?

Das passiert beim ersten Entwurf eigentlich immer. Der erste Entwurf ist immer Mist, das wusste Hemingway ja sogar schon. Da gibt es immer unlogische Sachen. Meine Frau ist immer meine erste Leserin, und dann kommt es schon mal vor, dass jemand in einen Passat einsteigt und aus einem Audi wieder aussteigt oder, dass jemand eigentlich keinen Fisch mag und an der Nordsee dann Dorsch isst. Auf sowas muss man natürlich achten.

Das ist eigentlich vermeidbarer Blödsinn der beim ersten Korrekturlesen auffällt, aber mir als Autor wegen Betriebsblindheit erst später auffällt als Außenstehenden. Gerade habe ich etwas gelesen, dass die "Game Of Thrones" Fans sich über Unstimmigkeiten beschwert haben. Aber auch die Produzenten der Serie konnten auf einige Fragen nicht antworten. Bei so einem großen Budget pro Folge geht man ja eigentlich davon aus, dass solche Fehler nicht passieren, aber solche Fehler können immer mal passieren. Man sollte nur drauf achten, dass so etwas nicht zu häufig vorkommt, denn das ärgert die Leser. Sie wollen gerne in diese Welt eintauchen, dann muss diese aber auch so logisch sein wie die Realität.

Wurden Sie denn von Lesern auch schon auf Logikfehler hingewiesen?

Ja klar, es gibt auch Leser, die dir dann mitteilen, dass Beispielsweise eine Straßenbahnlinie in einer bestimmten Stadt anders heißt, aber es ist ja ein fiktiver Thriller und kein Reiseführer. Auch das LKA 113 in den Clara-Vidalis-Bänden gibt es so nicht. Eine Abteilung für Pathopsychologie gibt es nicht und die sitzen auch nicht in Berlin am Tempelhofer Damm. Soweit ich weiß, sitzt dort der Staatsschutz mit der Polizei zusammen, wie in Staatsfeind. Das sind dann eben ein paar Freiheiten, die ich mir gönne.

Für manche Leser vermischt sich also die Realität mit der Fiktion nicht so wie es sollte, da sie sich dann wieder auf reale Fakten und Ort beziehen?

Ja, das passiert zwar ganz selten, aber manchmal eben schon. Der Großteil findet es aber in Ordnung und sagt, es wurde gut recherchiert und man hat wirklich das Gefühl durch die Straßen zu laufen. Trotzdem gibt es ein paar Leute, die wollen es ganz genau wissen und marschieren die Strecke dann eben sogar ab, um es zu kontrollieren.

Aber ich denke niemand kauft einen Thriller, um eine genaue Dokumentation einer Straßenbahnfahrt zu erhalten. Das ist ja in Serien, “Homeland” zum Beispiel nicht anders. Eine Staffel spielt in Berlin, und in einer Folge kommt eine Figur aus einem Restaurant am Kudamm, dabei ist das Restaurant eigentlich am Gendarmenmarkt, aber die Macher fanden die Kulisse am Kudamm einfach schöner. Das ist dann eben auch künstlerische Freiheit. Niemand schaut “Homeland” um zu erfahren, wo er rauskommt, wenn er dort rausgeht. Natürlich gibt es unlogische Sachen, aber das ist ja nicht der Grund wieso sich Leute eine Serie anschauen oder einen Thriller lesen. In dem Fall kann ich ja dann auch einfach Google Maps fragen und brauche keinen Thriller.

Gibt es verrückte Momente in ihrer Recherche, die für immer in ihrem Kopf hängen bleiben werden?

Ja, sehr viele. Bei "Seelenangst", dem zweiten Band der Clara-Vidalis-Reihe, habe ich mit Aussteigern aus der Satanisten-Szene gesprochen, was die erzählt haben war unheimlich krass. Es gibt anscheinend wirklich große satanische Kulte in Deutschland, die aber durch gewissen Techniken alles unentdeckt lassen können.

Es gibt eine bestimmte Technik, bei der das Gehirn in verschiedene Bewusstseinsschichten aufgeteilt wird und eine nach vorne geschoben wird. Da wird meinetwegen ein Kind auf einer Sex-Party missbraucht und wenn es dann in die Schule muss, wird eine andere Schicht nach vorne geschoben, damit das Kind alles vergisst. So läuft es anscheinend innerhalb des Kultes ab. Es gibt auch Literatur drüber, beispielsweise ein Handbuch über rituelle Gewalt, in dem auch drin steht, wie diese ganzen Sachen funktionieren. Das wurde auch von der CIA mal getestet und soll wirklich gut funktionieren. Die Betroffenen haben dann teilweise bis zu hundert Bewusstseinsebenen, paranoid, schizophren oder dissoziative Persönlichkeitsspaltung. Die beiden, die ich interviewt habe, haben auch immer in der Wir-Form von sich selbst gesprochen. Das fand ich unheimlich scary.

Einmal habe ich auch mit einem Exorzisten gesprochen, der im Vatikan Dämonen ausgetrieben hat. Er war Gehilfe für den Chef-Exorzisten des Vatikans und bei über tausend Exorzismen dabei, der Chef-Exorzist bei über 10.000 sogar. Den habe ich dann gefragt, ob er den Film “Der Exorzist” kennt. Er meinte, dass er ihn natürlich kennt. Auf die Frage, ob er sowas wie im Film, also beispielsweise, dass die Leute Nägel ausspucken, übermenschliche Kräfte haben oder Blut spucken, schon gesehen hat, meinte er: "Ja natürlich.". Er hat sogar schon einmal jemanden fliegen gesehen bei einem Exorzismus. Das fand ich schon krass. Es war auch sehr schwer an diesen Exorzisten ranzukommen. Das war keiner der das Rampenlicht gesucht hat. Er ist Mexikaner. Wir haben uns dann auf Englisch unterhalten. Er sprach auch sehr gut Englisch und ist völlig auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Er wirkte auch gar nicht sensationslüstern, aber hat mir unheimlich gruselige Geschichten erzählt. Das waren eben zwei Beispiele.

Für “Staatsfeind” habe ich mit einigen Leuten aus Sicherheitsapparaten oder aus dem Militär geredet, die auch über gewisse Zusammenhänge gesprochen haben. Wo beispielsweise Waffen in Deutschland versteckt sind. Wovon aber kaum jemand weiß, der nicht noch Verbindungen ins Dritte Reich hat. Das ist natürlich auch nicht sonderlich erfreulich. Da sind viele Leute dabei, die nicht genannt werden wollen, aber mir gerne behilflich sein wollten. Ich finde das super spannend, aber als Thrillerautor zieht man schräge Typen auch irgendwie an.

Wie schwer ist es denn, solche Leute für die Recherche aufzutreiben?

Wenn man mit den richtigen Leuten zusammenkommt, ist es überraschend einfach. Es gibt Leute, die wissen, dass man Thrillerautor ist und dann auf einen zukommen und sagen, dass sie ein Szenario kennen, welches man sich unbedingt anschauen sollte.

Ich berate ja außerdem noch Unternehmen in puncto Strategie und Storytelling, also: Wie entwickle ich eine gute Kommunikationsstrategie? Wie verkaufe ich ein abstraktes Produkt mit einer guten Story besser? Dadurch hab ich eben auch mit diversen Leuten und Top-Managern zu tun, die im IT-Security-Bereich tätig sind oder mit Geheimdiensten zusammenarbeiten, weil es um länderübergreifende Sicherheitsstandards geht. Und diese bieten mir dann auch an, mit Fragen jederzeit auf sie zu zukommen. Ich sage dann immer mit solchen Aussagen sollen sie vorsichtig sein, denn ich nehme das wirklich ernst und melde mich.

Letztens hat mich ein Vorstand einer mittelgroßen Bank, der für IT- und Risikomanagement zuständig ist,angesprochen und meinte ich könnte bei Fragen auf ihn zukommen. Ich habe dann gefragt, ob er sich auch mit dem Dark Web auskenne und ob er wüsste, ob man Leute im Dark Web lokalisieren kann, denn eigentlich ist das ganze ja anonym. Diese Information kommt in meinen Thriller “Dark Web” noch gar nicht vor, aber wahrscheinlich in einem meiner nächsten Thriller. Auf jeden Fall sagte er, dass das möglich ist. Es ist zwar nicht ganz einfach, aber es gibt eine Methode vom NSA, mit der es funktioniert. Das wollen die Geheimdienste natürlich auch, denn sie sagen, wenn die Leute sich sicher und anonym fühlen, entblößen sie sich viel schneller. Und mit Hilfe dieser Methode können sie eben auch den anonymen Raum durchsuchen.

So etwas kann man natürlich in keinem Buch nachlesen, dafür muss man Leute kennen, die das Ganze spannend finden und gerne mithelfen. Die denken sich: Ich hab da eine schräge Story, die kann ich gar nicht selber schreiben, weil ich die Kapazität dafür nicht habe, aber ich kenne den Etzold und wenn er mir sympathisch ist, dann helfe ich ihm dabei.

Das Darknet: Brutstätte von Cyberkriminalität & Hackern.

"Dark Web" von Veit Etzold

9.99 €
Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus. Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten – und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex. Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden. Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.

Wie kommen sie denn auf ihre sehr speziellen Ideen? Die Menschen, die auf sie zukommen sind dann wahrscheinlich auch eine Inspirationsquelle, oder?

Auch. Ich habe meistens eine Grundidee, die mir einfällt. Bei “Final Cut”, dem ersten Band der Clara Vidalis-Reihe, dachte ich mir: Wie wäre es wenn ein Serienmörder über das Internet keine Kontaktpartner, wie beispielsweise bei Parship, auswählt, sondern seine Opfer. So kann er natürlich super segmentieren. Er macht also keine Kundensegmentierung sondern Opfersegmentierung.

Oder “Seelenangst”: ein Killer mit einem Motiv, dass über den Tod hinausgeht. Normalerweise ist mit dem Tod ja Schluss, aber er denkt spirituell noch weiter. Bei “Staatsfeind” hat mir ein ehemaliger KSK-Soldat gesagt, für einen Umsturz in Deutschland würden dreihundert Elitetruppen reichen. Das klingt am Ende auch wieder plausibel, wenn man sich anschaut wie viele Sicherheitskräfte es gibt, wie die Bundeswehr ausgestattet ist, wie die Polizei unterfinanziert ist, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie einen Umsturz aus Frust von der derzeitigen Situation, zwar nicht machen würden, aber auch nicht dagegen angehen würden.

Aus diesen Gedanken entwickelt sich dann eine Story, aus der dann natürlich ein Plot gemacht werden muss. Das ist dann die große Herausforderung. Was passiert dann? Wer ist der Held? Wie füllst du damit vierhundert Seiten? Eben diesen Plot zu entwickeln ist die Hauptarbeit eines Autors. Das Schreiben ist natürlich auch Arbeit, aber das kann man auch irgendwann. Bei einem Thriller muss es nah genug an der Realität sein, aber eben auch weit genug weg, damit es ungewöhnlich erscheint. Denn ansonsten sagen die Leser: "Alles schon mal gehört." Wenn es zu weit weg ist, sagen sie: "Versteh ich nicht. Ist mir zu abstrakt." Diesen Spagat muss man schaffen. 

Wie schwierig ist es einen fiktiven Fall, so realistisch erscheinen zu lassen, damit die Leute sich noch rein versetzen können?

Ich denke man muss genügend reale Sachen einbauen, die auch recherchierbar sind. Und anschließend ein paar Sachen einbauen, die eben nicht bei Google zu finden sind. Dann funktioniert es eigentlich ganz gut. Mein großes Vorbild ist dabei, der Horrorautor H.P. Lovecraft. Den sollte jeder mal gelesen haben, der sich mit Horror und Thrillern befasst. Der hat ein verfluchtes Buch erfunden, das Necronomicon, und das wird immer mit verschiedenen anderen Büchern erwähnt, die es wirklich gibt. Das führte dazu, dass Leute in Bibliotheken immer nach dem Necronomicon gefragt haben, obwohl es das Buch gar nicht gab. Das wiederum führte dazu, dass Leute, die Geld machen wollten, ein Necronomicon selbst geschrieben haben und behauptet haben, dass sei das echte Necronomicon, obwohl es das eben nie gegeben hat.

Man muss Fiktion immer so real wie möglich machen und hoffen, dass der Leser nicht gerade die Elemente, die eben wirklich nicht real sind, recherchiert.

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