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Kreuzverhör

Ein exklusives Interview mit Anja Berger

Anja Berger wuchs in der Nähe von Basel auf. Im Alter von acht Jahren verlor sie ihren Vater - ein wegweisendes Ereignis, das Anja Berger schlussendlich zum Schreiben gebracht hat und vor allem in ihren zweiten Roman mit einfloss. Mittlerweile hat Anja Berger vier Romane geschrieben und ihre schriftstellerischen Tätigkeiten mit diversen Medienauftritten und Lesungen über den Status eines Hobbys hinausgebracht. Sie arbeitet in einer Basler Anwaltskanzlei und ist glücklich liiert mit einem Schweizer, weshalb ihre Romane hauptsächlich während ihrer Pendlerfahrten im Zug entstehen.

Was hat Sie dazu bewogen, Ihre Geschichten veröffentlichen zu wollen?

Wenn mich ein Buch packt, tauche ich darin ein. Ich geniesse es, in eine Realität zu gleiten, die nicht die Meine ist und erst wieder aufzutauchen, wenn mich der Hintern vom langen Sitzen schmerzt. Mit meinen Geschichten wollte ich einen Beitrag dazu leisten, Menschen auf diese Weise zu unterhalten. Deshalb hegte ich den Wunsch, Bücher zu veröffentlichen.

Was lesen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich schreibe nicht nur Thriller, ich lese sie auch in meiner Freizeit. Zum Beispiel habe ich gerade mit der Reihe von Andreas Gruber begonnen. Sehr spannend! Nachdem ich nun aber selbst vermehrt Thriller geschrieben habe, überlege ich mir, mal das Genre zu wechseln. Mein Lieblingsbuch als Jugendliche war das Montglane-Spiel von Katherine Neville. Ich denke, das muss ich bald mal wieder zur Hand nehmen.

Was ist das Schönste am Autorenleben?

Das schönste für mich ist es, zu schreiben, wann und vor allem wo ich es möchte. Ich schleppe meinen Laptop überall, wirklich überall, mit hin. Man weiss ja nie, wo die Inspiration lauert.

Was hat Sie zu diesem Buch inspiriert?

Die Basler Fasnacht. Ich hatte stets das Gefühl, mit den Larven, die die Basler während des Trubels tragen, also einer aus Pappmache gefertigten Maske, die den ganzen Kopf komplett bedeckt, sind sie eigentlich perfekt gegen eine allfällige Identifizierung getarnt. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn jemand mit einer Maske an dir vorbeiläuft und du nicht weisst wer und was für eine Person darunter steckt.

Inwieweit hat sich Ihr Blick auf die Buch- & Verlagswelt verändert, seit Sie Autor/in sind?

Mir war klar, dass die Entstehung eines Buches vom Schreiben übers Lektorieren, Redigieren und Herausgeben sowie dem anschliessenden Vermarkten viel Arbeit bedeutet. Richtig verstehen, wie viel Arbeit, Herzblut und Leidenschaft nicht nur vom Autor, sondern auch vom Verlag und Lektorat darin steckt, kann ich aber erst jetzt.

Was ist das Tolle an E-Books?

Bücher nehmen nicht mehr die ganze Wohnung ein und sie fressen auch nicht mehr das gesamte Freigewicht im Reisegepäck. Ein kompaktes, leichtes Gerät kann eine riesige Bibliothek speichern, ohne wirklich Platz oder Gewicht zu beanspruchen. Man kann jederzeit überall auf eine schier unendliche Menge an Büchern zugreifen. Und das Beste ist: Viele, bisher unentdeckte Schreibtalente erhalten einfacher Zugang zu potentiellen Lesern und damit die Chance, ihre Werke dem breiten Publikum anzubieten.

Der Menschen-Präparator

2.49 €

Vor sechs Jahren verbreitete der Menschen-Präparator in Basel Angst und Schrecken. Nun ist er wieder da. Ein neuer spannender Thriller von Anja Berger.

Eine schreckliche Entdeckung trübt die Basler Fasnacht: grausig zugerichtete Leichen stellen die Polizei vor ein Rätsel. Als wenig später Auszüge aus Memoiren über eben diese Funde unter die Fanpost der TV-Köchin Tessa geraten, ist das Grauen perfekt. Der Täter beschreibt ausführlich, wie er die Opfer bei lebendigem Leib präpariert, dann ihre Leichen kostümiert und während der Fasnacht in Szene setzt. Einzig der Polizeibeamte Colin Jäger, mit dem Tessa seit kurzem ausgeht, erkennt, was vor sich geht: Der Mann, der schon vor sechs Jahren präparierte Leichen ausgestellt, beinahe seine Karriere ruiniert und seine damalige Freundin brutal ermordet hat, ist zurück. Und die Auszüge aus dem Memoiren sind erst der Anfang. Aber wovon diesmal? Und warum jetzt? Während Colin noch Antworten sucht, hat sich der Täter bereits sein nächstes Opfer geholt, um es lebend zu präparieren: Tessa.

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