Die besten Bücher für Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Die besten Bücher für sich persönlich zu finden ist gar nicht so einfach — abgesehen von den unzähligen Bestenlisten, die einem die Entscheidung nicht gerade einfacher machen, ist die Auswahl eines Buches auch immer abhängig von der persönlichen Stimmung und bestimmten Lesevorlieben. Auch die Jahreszeit spielt auf der Suche nach der richtigen Lektüre immer eine Rolle.

Weil wir wissen, wie schwierig es sein kann, ein tolles Buch zu finden und das Jahr noch jung ist, haben wir für euch unsere Lieblinge passend zur Jahreszeit ausgewählt. Damit seid ihr garantiert das ganze Jahr gut abgedeckt!

1. Frühling

Ach, der Frühling. Die Sonne kämpft sich langsam wieder durch die Wolkendecke, die den Winter geprägt hat. Die Menschen gehen wieder raus und sitzen — zwar noch mit Decken, aber immerhin — wieder draußen vor den Cafes und auf den Parkbänken und lassen sich die ersten Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen. Alles blüht und die spätestens das laute Gezwitscher der Vögel lässt uns sicher sein: Der Frühling ist da! Im Frühling ist es fast unmöglich, sich nicht von der guten Laune der Natur anstecken zu lassen. Im Frühling scheint alles gleich viel leichter, Frühling bedeutet immer auch Hoffnung auf einen schönen Sommer und ein schönes Jahr. Neuanfang eben. Endlich kann man wieder mehr Zeit draußen verbringen! Für uns Leseratten bedeutet das: Buch geschnappt und ab ins nächste Cafe oder in den nächsten Park, wo die Parkbank in der Sonne schon auf uns wartet. Weil der Frühling so etwas Zauberhaftes hat, wählen wir unsere Bücher oft auch passend aus: leicht, hoffnungsvoll, fröhlich aber auch nachdenklich. Trotzdem haben wir manchmal auch Lust auf Spannung und Action. Wir haben hier mal ein paar ausgezeichnete Bücher für alle, die auch im Frühling nicht auf ihre Ration Spannung verzichten, ausgewählt:

Im kalten Licht des Frühlings von Ann Cleeves

Im kalten Licht des Frühlings entführt uns mit einem spannenden Fall auf die Shetlandinseln:

Frühling auf den Shetlandinseln: Der Wind fegt über die alten Steinhäuser, die Tage werden wieder länger und die Wiesen grüner. Endlich kann die Archäologin Hattie ihre Ausgrabungen nach der Winterpause wiederaufnehmen. Die Arbeit schreitet gut voran, und ihr Verdacht, dass sie die mittelalterlichen Überreste eines Hauses reicher Kaufleute gefunden habe, scheint sich zu bestätigen. Doch eines Tages findet Evelyn, eine freiwillige Helferin des Archäologieteams von Hattie, die Überreste eines Skeletts. Bestimmt stammen die Knochen aus dem Mittelalter – denkt Hattie. Doch warum erschrickt die alte Mima, auf deren Land sie graben, als sie von dem Skelett erfährt, so sehr?

Der falsche Tod von Boris Meyn

Der falsche Tod von Boris Meyn Boris Meyn nimmt uns in Der falsche Top mit in die Zeit der deutschen Teilung, die bis heute zu spüren ist:

Frühling im Lauenburgischen – der Raps steht in voller Blüte. Im See des noblen Hockeyclubs schwimmt eine Leiche. Kurz darauf wird auf einem Hochsitz ein Toter gefunden. Zunächst gibt es keine Verbindung der beiden Fälle. Die ermittelnden Kommissare benötigen einige Zeit, bis sie erkennen, dass diese scheinbar unverbundenen Fälle zurückführen in die Zeit der deutschen Teilung: Was damals an der Grenze geschah, zeitigt blutige Folgen bis in die Gegenwart …

2. Sommer

Sommer! Das bedeutet verträumte Tage am See, Abkühlung mit Eis und laue Sommerabende. Im Sommer sind wir oft gezwungen, eine Pause einzulegen, weil es einfach viel zu heiß ist, um aktiv etwas zu machen. Perfekt! Egal ob am Strand mit Meeresrauschen im Hintergrund, spielende Kinder im Park oder monotoner Straßenlärm, den wir vom Balkon aus hören: die Zeit ein Buch zu lesen ist selten besser! Gemütlich können wir uns zurücklehnen und uns an sommerliche Orte träumen, wenn wir gerade nicht selbst im Urlaub sind und endlich Zeit haben, in Ruhe ein Buch zu lesen. Egal wo — ein Buch im Sommer sollte spannend sein und am besten ein sommerliches Szenario haben. Sitzen wir selbst in der Sonne, können wir uns das nämlich gleich so viel besser auch wo anders vorstellen! Tja, und weil wir euch natürlich mit der Qual der Wahl der Sommerlektüre nicht alleine lassen wollen, haben wir auch hier prima Tipps:

Commissaire Mazan und die Spur des Korsen von Jean Bagnol

Mit Commissaire Mazan und die Spur des Korsen schrieb das Schriftstellerduo bestehend aus der Bestseller-Autorin Nina George und dem Ethnologe, Ex-Pilot und Schriftsteller Jens Kramer unter dem gemeinsamen Pseudonym Jean Bagnol einen ungewöhnlichen Mafia-Krimi, der im Herzen der Provence spielt:

Im dritten Teil der Provence-Krimi-Reihe überlebt die Ermittlerin Zadira Matéo schwer verletzt einen Mord-Anschlag. In einer abgelegenen Trüffel-Farm versteckt sie sich vor korrupten Polizisten und der Marseiller Mafia. Dabei begleitet wird sie von ihrem schwarzen Kater, Commissaire Mazan. In der selben Zeit versucht Zadiras Geliebter, der Tierarzt Jules, in Marseille den Korsen zu finden, jenen gefürchteten Auftragsmörder, der Zadira ins Visier genommen hat. Wer hat den Korsen beauftragt: Die Mafia, die Polizei – oder sogar ein Vertrauter Feind aus Zadiras Vergangenheit?

Bevor die Nacht kommt von Simon Jaspersen

Während einer Hitzewelle im Berlin der 1920er Jahre versucht die Berliner Polizei in Bevor die Nacht kommt einen Serienmörder zu schnappen:

Über der Reichshauptstadt türmen sich schwere Wolken: Inmitten der schlimmsten Hitzewelle sucht die Berliner Polizei nach einem Serienmörder, der bisher bereits vier junge Frauen erdrosselt hat. Jetzt hat er wieder zugeschlagen. Die Reichskriminalpolizei glaubt schnell in dem psychisch kranken Wilhelm Legner den Täter gefunden zu haben. Der Psychianter Dalus hegt allerdings seine Zweifel. Er traut seinem ehemaligen Patienten solche Taten einfach nicht zu. Als die Schwester von Dalus plötzlich verschwindet, ändert sich alles. Ist sie ein weiteres Opfer dieser Stadt der korrupten Politiker, gierigen Finanziers und skrupellosen Gangsterbanden?

Die warme Jahreszeit ist vorbei, aber Deine Lust auf Bücher ist immernoch nicht gestillt? Sehr gut, denn Herbst und Winter sind mit einem Buch so wahnsinnig viel gemütlicher! Die besten Bücher für ungemütliche Herbsttage und kalte Winternächte haben wir selbstverständlich auch gefunden:

3. Herbst

Spätestens wenn die Tage kürzer werden und die Abende kälter ist er endgültig da, der Herbst. Zwar hängen wir im Herbst oft den warmen Tagen im Frühling und Sommer nach, aber wenn das Laub sich langsam rot verfärbt, ist es endlich Zeit, es sich bequem zu machen. Obwohl der Herbst nicht zu den beliebtesten Jahreszeiten gehört, sind Lesefans sich einig: es gibt fast keine gemütlichere Jahreszeit! Die letzten warmen Sonnenstrahlen können wir jetzt noch warm angezogen bei einem Herbstspaziergang genießen. Und wenn der Regen vertraut monoton gegen das Fenster prasselt haben wir endlich Zeit, es uns mit einem spannenden Schmöker auf der Couch bequem zu machen. Im Herbst sind Krimis und Thriller perfekt, weil wir die düstere Atmosphäre viel besser heraufbeschwören können, als im fröhlichen Sommer. Also nicht zögern, wir haben hier einige Goldstücke für euch:

Aisha von Jesper Stein

Der aufregende Thriller Aisha von Jesper Stein sorgt garantiert für Spannung an einem stürmischen Herbsttag:

In Kommissar Steens Leben ist endlich etwas Normalität eingekehrt- Doch dann wird ein ehemaliger Mitarbeiter des dänischen Geheimdienstes brutal ermordet. Kurze Zeit später stirbt ein weiterer Ex-Kollege unter seltsamen Umständen. Kommissar Stehen nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf einen groß angelegten Anti-Terror-Einsatz des Geheimdienstes. An diesem Einsatz waren auch Steens Freundin und sein Rivale Jens Jessen beteiligt. Droht den beiden Gefahr? Und was hat es mit dem Mädchen Aisha auf sich, dessen Name in den alten Ermittlungsakten immer wieder auftaucht?

Drohnenland von Tom Hillenbrand

In Drohnenland spinnt Tom Hillenbrand ein schauriges Zukunftsszenario:

Alles wird überwacht. Alles ist sicher. Doch dann geschieht ein Mord, der alles infrage stellt. Bewegungen und Gespräche werden aufgezeichnet, Polizeidrohnen fotografieren und dokumentieren nahezu alles. Die Welt ist perfekt überwacht und sicher. Doch als ein Brüsseler Parlamentarier auf einem Feld nahe der Hauptstadt ermordet wird, muss Kommissar Aart van der Westerhuizen sich schnell eingestehen, dass die Sachlage in diesem Fall nicht so einfach ist. Verblüffend schnell findet er mit Hilfe der Fahndungscomputer und der Forensikerin Ava Bittmann einen Verdächtigen. Doch Kommissar van der Westerhuizen entdeckt immer mehr Hinweise darauf, dass die Datenspur manipuliert wurde. Er findet sich in einer Verschwörung wieder, die Europa in den Grundfesten zu erschüttern droht.

Backup von Michael Bardon

Zwölf Sekunden verändern das Leben der Protagonisten aus Michael Bardons packendem Thriller Backup:

Jana braucht genau sechs Sekunden zu lang, um eine Handvoll Dateien auf ihren Speicherstick zu kopieren. Weitere sechs Sekunden hätten gereicht, das Büro des Geschäftsführers von Bauer Pharma Industries unbemerkt zu verlassen. Doch Jana ist zu langsam. Zwölf Sekunden reichten aus, um aus Jana und ihrem Kollegen Dirk Gejagte zu machen. Die heimlichen Verantwortlichen des Pharmakonzerns sind hinter ihnen her und gehen über Leichen, um ihre Daten zurück zu bekommen

4. Winter

Die kälteste der vier Jahreszeiten ist hier: der Winter! Die Sonne lässt sich nur manchmal blicken und wenn es nicht gerade schneit ist es meistens bewölkt. Perfekt! Bücher lesen ist so ziemlich die beste Beschäftigung, die man im Winter so haben kann. Überall gibt es leckere Kekse und warmen Tee und drinnen im warmen zu sitzen, während draußen ein Schneesturm tobt, war noch nie schöner.
Also ab unter die warme Decke, die kalten Füße am besten an eine Wärmflasche gehalten und los kann er gehen, der Lesetag, Leseabend oder Lesemorgen:

Schwarzer Winter von Cecilia Ekbäck

Im eiskalten Winter Lapplands machen zwei Mädchen in Schwarzer Winter eine schreckliche Entdeckung:

Im Winter 1717 finden die beiden Mädchen Frederika und Dorotea ihren Nachbarn Eriksson tot im Wald. Hat ein Bär ihn angegriffen? In mitten des unendlichen skandinavischen Winters kämpfen die Menschen des Dorfes Blackåsen gegen Hunger und Kälte, während sich Argwohn in ihre Herzen schleicht. Eriksson wusste viel über die dunklen Geheimnisse der Einwohner. Wurde ihm das in dem kleinen Dorf, das abgeschottet von der Außenwelt ist, zum Verhängnis?

Die große Kälte von Rosa Ribas und Sabine Hofmann

In Die große Kälte entdeckt eine junge Journalistin die Geheimnisse eines Dorfes im eiskalten Winter:

Barcelona im Jahr 1956: Ausgerechnet im kältesten Winter seit Jahrzehnten wird die junge Journalistin Ana Martí in ein entlegenes Bergdorf in Aragonien geschickt, um über ein Mädchen mit Stigmata an Händen und Füßen zu berichten. Von den Dorfbewohnern wird die kleine Isabel wie eine Heilige verehrt, was Ana skeptisch werden lässt. Noch ehe Ana dem Geheimnis der Wundmale auf die Spur kommen kann, wird die Leiche der kleinen Isabel auf schneebedecktem Waldboden gefunden. Offenbar ist Isabel nicht das erste Kind, das in Las Torres unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist.

Verkaufte Seelen von Roger Morris

In Verkaufte Seelen lässt Roger Morris uns in den eiskalten Winter des zaristischen Russlands eintauchen:

Sankt Petersburg im Winter 1866: Ein Park wird Schauplatz eines brutalen Verbrechens. Die steifgefrorenen Leichen zweier Männer werden gefunden. Einer baumelt an einer Birke, im Gürtel ein blutiges Beil. Bei der anderen Leiche handelt es sich um die eines Kleinwüchsigen, dessen sterbliche Überreste in einem Koffer stecken. Der Untersuchungsrichter Porfiri Petrowitsch übernimmt die Nachforschungen, die ihn von den Elendsvierteln und Bordellen der zarenmetropole bis in höchste Kreise der Gesellschaft führen…

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