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Den Täter verstehen: Wie tickt er? Was hat er als nächstes vor? 5 Fakten zum Beruf Profiler.

Ein unaufgeklärter Mordfall, der Täter bleibt verschwunden… Nun ist dringend die Hilfe von Profilern gefragt. In Sendungen wie beispielsweise „Monk“ oder „The Mentalist“ imponieren die Ermittler mit ihrem bestechenden Scharfsinn, der Mörder in unglaublicher Kürze überführt und Lügen enttarnt. Doch wie Ihr vermutlich erahnt, steckt in der Realität weit mehr dahinter als hellseherische Fähigkeiten.

1. Aktenarbeit – die Aufgabe Nummer 1

Entgegen der Vorstellung, dass Profiler ständig reisen und mit am Tatort sind, verrichten sie in Wirklichkeit vor allem Aktenarbeit. Auf diesem Weg versuchen sie herauszufinden was tatsächlich passiert ist. Hierzu werden die Spuren des Tatorts bewertet um das Motiv eines Täters zu erkennen. Haben die Profiler diesbezüglich Erkenntnisse erlangt, ergibt sich ein Hinweis wer die Tat begangen hat.

Der Begriff des Profilers wurde aus den USA übernommen, obwohl in Deutschland treffender von Fallanalytikern gesprochen wird. Schließlich erstellen die Ermittler nicht nur ein Täterprofil, sondern untersuchen den gesamten Fall. Zudem besteht der Großteil ihrer Arbeit darin, Fälle aufzuklären, die Jahre zurückliegen.

2. Sich in den Täter hineinversetzen

Wer wurde ermordet? Wo wurde das Opfer ermordet? Galt die Tat speziell dem Opfer oder war es zur falschen Zeit am falschen Ort?

All das sind Fragen, welche die Profiler wie bei einem Puzzle Schritt für Schritt erörtern müssen. Hierzu studieren sie stundenlang die Obduktions- und Tatortberichte und hoffen anhand von Bildern weitere Erkenntnisse zu erlangen. Jede Information wird genau hinterfragt und versucht Entscheidungen der Täter anhand der Berichte verstehen zu können.

3. Anforderungen an einen Fallanalytiker

Mythen zu Folge sollen besonders Kriminologie-Studenten für den Beruf des Profilers bzw. Fallanalytikers prädestiniert sein. Doch wer operativer Fallanalyst werden möchte, sollte sich seinen Werdegang gut überlegen: mit einem Kriminologie-Studium wird man kaum Chancen in der operativen Fallanalyse haben. Stattdessen eignet sich ein Studium der forensischen Psychologie oder einer Ausbildung bei der Polizei wesentlich besser.

Seit 1999 hat die Polizei damit begonnen Beamte gezielt als polizeiliche Fallanalytiker auszubilden. Besonders begabte Kriminalbeamte, sowie wissenschaftliche Mitarbeiter von OFA-Dienststellen werden für die Ausbildung auserwählt und in einem mehrstufigen praxisbegleitenden Lehrgang auf die Stelle als polizeilicher Fallanalytiker ausgebildet.

4. Die Fähigkeit abzuschalten

Nachdem nun geklärt ist, wer potentiell als Anwärter für die Ausbildung des polizeilichen Fallanalytikers in Frage kommt, ist ersichtlich, dass dies keineswegs Berufseinsteiger sind. Stattdessen sind Routine und Erfahrung Grundvoraussetzung, die etwas ältere Beamte oder Mitarbeiter vorweisen können.

Doch vor allem darf nicht vergessen werden, dass jeder Ermittler auch noch ein Privatleben hat. Selbst wer durch seinen Beruf ständig mit Gewaltverbrechen in Berührung kommt, darf sich davon nicht beirren lassen, sondern muss sich auch zum Abschalten zwingen. Eine Fähigkeit, die sicherlich nicht jeder vorzuweisen hat. Schließlich steckt hinter jedem Verbrechen ein trauriges Schicksal.

5. Profiling in der Literatur

Gerade die Fiktion dem Täter in unglaublicher Schnelle und mit nahezu hellseherischer Magie auf die Spur zu kommen, füllt seit jeher unsere Thriller- und Krimiregale. Gefesselt und vom Rätsel um den Täter gebannt, begeben wir uns zusammen mit den Ermittlern und Profilern auf Spurensuche.

In P.D. Martins Thriller „Body Count“ begleiten wir beispielsweise Profilerin Sophie als sie versucht dem Serienkiller von Washington auf die Schliche zu kommen. Während sie ermittelt, treibt dieser jedoch weiter sein Unwesen: das neue Opfer kennt Sophie sogar! Aus ihren Träumen! Plötzlich verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion immer mehr. Doch nach und nach kann sich die Profilerin immer mehr mit dem Täter identifizieren.

Auch in Amanda Kyle Williams neuen Thriller „Sprich nicht mit Fremden“ wird eine Schülerin vermisst und kurze Zeit später eine Mädchenleiche in den Wäldern Georgias gefunden. Daraufhin reist Profilerin Keye Street in das beschauliche Örtchen Whisper und versucht Licht in das Dunkel zu bringen. Schnell stellt sie jedoch fest, dass man in dem kleinen Ort nicht gerade gut auf Fremde zu sprechen ist.

Dennoch gelingt es ihr zügig ein Täterprofil zu erstellen. Doch wer ist der Mörder? Und warum hält er seine Opfer so grausam lange gefangen? Plötzlich verschwindet wieder ein Mädchen. Warum? Und wer oder was ist das Böse, das in den Wäldern Georgias lauert …? In „Sprich nicht mit Fremden“ erfahrt Ihr mehr dazu. 

1. Aktenarbeit – die Aufgabe Nummer 1

Entgegen der Vorstellung, dass Profiler ständig reisen und mit am Tatort sind, verrichten sie in Wirklichkeit vor allem Aktenarbeit. Auf diesem Weg versuchen sie herauszufinden was tatsächlich passiert ist. Hierzu werden die Spuren des Tatorts bewertet um das Motiv eines Täters zu erkennen. Haben die Profiler diesbezüglich Erkenntnisse erlangt, ergibt sich ein Hinweis wer die Tat begangen hat.

Der Begriff des Profilers wurde aus den USA übernommen, obwohl in Deutschland treffender von Fallanalytikern gesprochen wird. Schließlich erstellen die Ermittler nicht nur ein Täterprofil, sondern untersuchen den gesamten Fall. Zudem besteht der Großteil ihrer Arbeit darin, Fälle aufzuklären, die Jahre zurückliegen.

2. Sich in den Täter hineinversetzen

Wer wurde ermordet? Wo wurde das Opfer ermordet? Galt die Tat speziell dem Opfer oder war es zur falschen Zeit am falschen Ort?

All das sind Fragen, welche die Profiler wie bei einem Puzzle Schritt für Schritt erörtern müssen. Hierzu studieren sie stundenlang die Obduktions- und Tatortberichte und hoffen anhand von Bildern weitere Erkenntnisse zu erlangen. Jede Information wird genau hinterfragt und versucht Entscheidungen der Täter anhand der Berichte verstehen zu können.

3. Anforderungen an einen Fallanalytiker

Mythen zu Folge sollen besonders Kriminologie-Studenten für den Beruf des Profilers bzw. Fallanalytikers prädestiniert sein. Doch wer operativer Fallanalyst werden möchte, sollte sich seinen Werdegang gut überlegen: mit einem Kriminologie-Studium wird man kaum Chancen in der operativen Fallanalyse haben. Stattdessen eignet sich ein Studium der forensischen Psychologie oder einer Ausbildung bei der Polizei wesentlich besser.

Seit 1999 hat die Polizei damit begonnen Beamte gezielt als polizeiliche Fallanalytiker auszubilden. Besonders begabte Kriminalbeamte, sowie wissenschaftliche Mitarbeiter von OFA-Dienststellen werden für die Ausbildung auserwählt und in einem mehrstufigen praxisbegleitenden Lehrgang auf die Stelle als polizeilicher Fallanalytiker ausgebildet.

4. Die Fähigkeit abzuschalten

Nachdem nun geklärt ist, wer potentiell als Anwärter für die Ausbildung des polizeilichen Fallanalytikers in Frage kommt, ist ersichtlich, dass dies keineswegs Berufseinsteiger sind. Stattdessen sind Routine und Erfahrung Grundvoraussetzung, die etwas ältere Beamte oder Mitarbeiter vorweisen können.

Doch vor allem darf nicht vergessen werden, dass jeder Ermittler auch noch ein Privatleben hat. Selbst wer durch seinen Beruf ständig mit Gewaltverbrechen in Berührung kommt, darf sich davon nicht beirren lassen, sondern muss sich auch zum Abschalten zwingen. Eine Fähigkeit, die sicherlich nicht jeder vorzuweisen hat. Schließlich steckt hinter jedem Verbrechen ein trauriges Schicksal.

5. Profiling in der Literatur

Gerade die Fiktion dem Täter in unglaublicher Schnelle und mit nahezu hellseherischer Magie auf die Spur zu kommen, füllt seit jeher unsere Thriller- und Krimiregale. Gefesselt und vom Rätsel um den Täter gebannt, begeben wir uns zusammen mit den Ermittlern und Profilern auf Spurensuche.

In P.D. Martins Thriller „Body Count“ begleiten wir beispielsweise Profilerin Sophie als sie versucht dem Serienkiller von Washington auf die Schliche zu kommen. Während sie ermittelt, treibt dieser jedoch weiter sein Unwesen: das neue Opfer kennt Sophie sogar! Aus ihren Träumen! Plötzlich verschwimmen Wirklichkeit und Fiktion immer mehr. Doch nach und nach kann sich die Profilerin immer mehr mit dem Täter identifizieren.

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