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Politthriller

Angst und Schrecken – Die 5 besten Filme über Terror

Terror hat viele Gesichter, deshalb ist er auch für Literatur und Film so interessant. Kaum einer der großen Hollywood Regisseure wagt sich im Lauf seiner Karriere nicht an die Thematik. Egal ob Quentin Tarantino, Robert Rodriguez oder John Mc Tiernan – sie alle haben Filme über Terroranschläge oder Filme über Terror gedreht. Terror verursacht Angst und Schrecken und jeder Regisseur fängt diese bedrückende Thematik auf seine Weise ein. Wir haben für euch die fünf besten Filme über Terror gesammelt:

1. Planet Terror und Death Proof

Mit Planet Terror und Death Proof schafften Robert Rodriguez und Quentin Tarantino ein einzigartiges Double Feature Grindhouse als Hommage an das B-Movie- und Exploitationfilm-Genre der 1970er Jahre. Planet Terror wirkt zunächst eher wie ein klassischer Film über Terror, in dem ein biologisches Experiment schief geht und dadurch eine Horde Zombies erschaffen wird, die von einer wild zusammengewürfelten Gruppe bekämpft werden muss. In Quentin Tarantinos Death Proof tötet Stuntman Mike mit seinem todessicher ausgestatteten Auto Menschen. Sowohl Robert Rodruigez als auch Quentin Tarantino schaffen es, den Zuschauer jeweils mit ihrem unverwechselbaren Stil mit dem Thema Terror zu konfrontieren und ihn mit dem unguten Gefühl, welches Filme über Terror hervorrufen, zurück zu lassen.

2. Stirb Langsam

Dieser Film über Terror machte seinen Hauptdarsteller Bruce Willis 1988 über Nacht zum Actionstar. In Stirb langsam muss der Polizist John Mc Clane, gespielt von Bruce Willis, quasi im Alleingang gegen eine Gruppe Terroristen ankämpfen, die am Weihnachtsabend schwer bewaffnet ein Bürohochhaus stürmt und eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Dieser Film über Terror aus dem Jahr 1988 war so erfolgreich, dass über die nächsten Jahre gleich vier Fortsetzungen mit Bruce Willis in der Hauptrolle gedreht wurden- die letzte kam im Jahr 2013 in die Kinos.

3. Terror

Im letzten Jahr wagte sich das öffentlich rechtliche deutsche Fernsehen an ein spannendes Experiment: Ein Film über Terror, bei dem das Ende vom Zuschauerpublikum gewählt wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen über Terroranschläge spielt der Film aber nicht während des eigentlichen Terrors, sondern danach: Der Kampfpilot Lars Koch muss sich wegen des Abschusses einer Passagiermaschine vor Gericht verantworten. Ein von Terroristen entführtes Flugzeug droht in ein vollbesetztes Fußballstadion zu stürzen. Lars Koch entscheidet eigenmächtig, das Flugzeug abschießen zu lassen. Im Rahmen einer Gerichtsverhandlung werden Zeugen vernommen und Verteidigung und Staatsanwaltschaft halten Plädoyers. Der Film über Terror stellt die Frage, ob man Menschenleben gegeneinander aufwiegen kann.

4. Der Baader-Meinhof-Komplex

Von einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte handelt Der Baader-Meinhof-Komplex, der im Jahr 2008 viele Diskussionen auslöste. Der Film erzählt Geschichte und Vorgeschichte der linksextremistischen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion, die Deutschland 1967 bis 1977 in Angst und Schrecken versetzte. Kritisiert wurde, dass Der Baader-Meinhof-Komplex kein objektiver Film über Terror und Terroranschläge ist, sondern oft sehr subjektiv aus der Sicht der Terroristen erzählt. Viele Angehörige der Menschen, die der RAF zum Opfer fielen, äußerten die Kritik, dass der Film über den Terror der RAF die Gruppierung glorifiziert. Dennoch bietet Der Baader-Meinhof-Komplex einen wichtigen Einblick in die Geschichte und in Zeiten des Terrors, die man sich nicht zurückwünscht.

5. Extrem laut und unglaublich nah

Dieser Film ist kein klassischer Film über Terror oder Terroranschläge. Vielmehr geht es um die Menschen, die ihre Angehörigen durch Terror verloren haben. Der verhaltensauffällige Oskar verliert seinen Vater bei dem Terroranschlag auf das World Trade Center 2001 in New York. Anders als in anderen Filmen über Terror ist der Anschlag aber nicht die Haupthandlung. Es geht darum, wie Oskar mit seinem Verlust umgeht und wie er versucht, herauszufinden, wo der Schlüssel passt, den er im Etui seines Vaters gefunden hat. Oskar erzählt stellvertretend die Geschichte von so vielen Hinterbliebenen, die in Filmen über Terroranschläge oft ausgeklammert werden. Extrem laut und unglaublich nah ist eine Adaption des gleichnamigen weltweit erfolgreichen Romans von Jonathan Safran Foer.

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