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Generation Y ist spießig
Kriminalroman

5 Anzeichen dafür, dass Du spießig wirst

Der Generation Y wird ja so einiges nachgesagt: Sie hätten alle Möglichkeiten, wären Technikaffin und weltoffen, seien aber auch faul oder orientierungslos und vor allem: Spießig! Insbesondere die Millenials gelten in ihrer Weltanschauung als weitaus konservativer, als es noch die Kinder der 80er oder 90er Jahre sind. Warum das so ist, untersuchen Forscher in Langzeitstudien. Wir haben uns aber gefragt: Was heißt es überhaupt, spießig zu sein? Wir haben hier 5 Anzeichen dafür, dass Du spießig wirst oder es schon bist!

1. Du achtest auf Deine Schlafenszeit

Was nach Kleinkind und Sandmännchen klingt, ist tatsächlich eines der ersten Anzeichen dafür, dass Du spießig, oder besser erwachsen, wirst. Ab einem gewissen Punkt und Alter ist es einfach nicht mehr hip, übernächtigt zu sein und Augenringe zu haben. Denn ganz ehrlich: Die Augenringe kommen von allein, ganz zu schweigen von den Falten, die bei zu wenig Schlaf etwas zu tief wirken am nächsten Tag.

Deswegen geht es spätestens um 12 ins Bett, denn neben dem Aussehen soll ja auch der Arbeitstag erfolgreich gemeistert werden. Und das geht nun mal mit genügend Schlaf besser. Davon abgesehen ist eine geregelte Arbeitswoche einfach so viel besser zu planen, als spontane Trips oder unangemeldete Besuche!

2. Alkoholfreie Cocktails sind auf einmal auch ganz gut

Wach bleiben, bis die Wolken wieder lila sind und den nächsten Tag im Bett verbringen, weil der Kater einen nicht loslassen möchte. Floss der Alkohol früher in strömen, fängst Du irgendwann an, schon mal vorsorglich ab und an ein Wasser zu trinken. Bis Du feststellst: Alkoholfreie Cocktails sind eigentlich auch ganz lecker und den Unterschied sieht sowieso keiner.

Und das ist auch ganz gut so, denn ein bisschen Party ist zwar ok, aber deswegen das ganze Wochenende verpassen oder auf Arbeit nicht fit sein? Geht gar nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass alkoholfreie Cocktails auch noch weniger Kalorien auf die Waage bringen.

3. Gesunde Rezepte sind Dein neues Steckenpferd

Was Dich auch schon zum nächsten Punkt der Spießigkeitsliste bringt: Der rege Austausch zwischen Dir und Deinen Freunden über gesunde oder kalorienarme Rezepte. Denn ab einem gewissen Alter muss man schließlich ein wenig auf die Ernährung achten und ein gesunder Lebensstil hat schließlich Vorbildcharakter. Oder produziert zumindest Instagram-taugliche Mahlzeiten.

Das muss jedoch nicht heißen, dass es ab jetzt nur noch Gemüsesticks und Obst gibt. Gesunde Rezepte verzichten meist nur auf die fetthaltigen Dickmacher und ersetzen diese durch nährstoffreiche Alternativen. Klingt spannend? Dann raus mit dem Studenten-Rezepte-Kochbuch und rein mit hochwertigen Kochbüchern!

4. Qualität geht vor Quantität

Das beginnt unter Umständen mit eben erwähnten Kochbüchern, meint aber auch Dinge wie elektrische Geräte oder Kleidung. Hast Du früher noch die Bluse gekauft, die nur 5€ gekostet hat, auch wenn sie nicht richtig gepasst hat, gibt es das heute immer weniger. Wieso mit etwas halb passendem zufrieden sein, wenn man etwas perfekt sitzendes haben kann? Dafür gibt es dann eben zwei T-Shirts weniger.

Gleiches gilt auch für Luxusgegenstände wie Fernseher, Computer oder Auto. Die werden nämlich nicht mehr nur als bloße Gebrauchsgegenstände betrachtet, sondern mehr als Wertanlage. Wieso solltest Du da also knausern? Das erspart Dir nicht nur den ständigen Reparaturstress, den man bei billigeren Alternativen oft hat. Es sorgt außerdem dafür, dass Du Dich jeden Tag wieder freust, etwas schönes und hochwertiges Dein Eigentum nennen zu können. Und wer möchte kein schönes Zuhause?

5. Ruhestörung ist ein existierendes Problem

Gerade zu Studienzeiten ist die Sache mit der Ruhestörung ja eher ein Mysterium, das es zwar geben soll, aber eher nach Oma und Opa klingt, die mit dem Besen gegen die Decke klopfen. Mal ehrlich: Es ist doch nur ein bisschen Musik! Wo soll denn da das Problem sein? Um Mitternacht geht doch an einem Samstag wirklich niemand ins Bett.

Was mit Anfang 20 noch plausibel klingt, wird spätestens mit Anfang 30 fragwürdig. Bis Mitternacht wach bleiben - das passt aber nicht zu der nötigen Schlafenszeit! Auf einmal erscheinen die Argumente früherer Nachbarn nachvollziehbar. Und das umso mehr, wenn Du erstmal Kinder hast. Die sehen die Sache mit dem zu Bett gehen ja eher so wie eben erwähnte Studenten.

Spießertum wird nicht selten auch mit Kleinstadtmief beziehungsweise dem Leben auf dem Land in Verbindung gebracht. Denn die Anonymität der Großstadt wird hier eingetauscht gegen eine Gemeinschaft, in der Zugehörigkeit eben meist auch Anpassung meint. Wie offen und gleichzeitig undurchschaubar so eine Dorfgemeinschaft sein kann, muss Janine in Rebekka Wulffs Die Fessel eines Morgens erfahren. Wie immer macht sie sich auf den Weg, um ihre Joggingrunde zu laufen. Auch, wenn sich diesmal irgendetwas anders anfühlt. Was genau anders ist an diesem Tag, muss sie auf schmerzhafte Weise auf ihrer Strecke im Wald feststellen. Dort findet sie ihre Mutter, tot und mit ledernen Fesseln an den Füßen. Janine macht sich auf die Suche nach Antworten in einer Kleinstadt, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint.

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