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Morduntersuchungskommission
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Morduntersuchungskommission

Genre: Krimis
Format: eBook
Verlag: ROWOHLT E-Book
Von Krimipreisträger Max Annas: Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt. An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizien weisen auf ein rassistisches Verbrechen. Als sich dies nicht länger übersehen lässt, werden die Ermittlungen auf Weisung von oben eingestellt. Denn so ein Mord ist in der DDR nicht vorstellbar. Also ermittelt Otto Castorp auf eigene Faust weiter. Und wird dabei beobachtet. Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall.

 Max Annas, aufgewachsen in Westdeutschland, hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine  Romane «Die Farm» (2014), «Die Mauer» (2016) und «Finsterwalde» (2019) mit dem Deutschen Krimipreis auszgezeichnet. Weitere Veröffentlichungen: «Illegal» (2017) und «Morduntersuchungskommission» (2019).

Max Annas braucht keine gängigen Krimi-Tricks, um seine Story packend zu halten. … Als Leser hofft man indes, dass Oberleutnant Castorp in Gera wegen seiner Sololäufe nicht abgesetzt wird, denn das Buch ist als Auftakt einer Serie angekündigt. - Hanspeter Eggenberger >Tages-Anzeiger

Ohne zu sehr auf die Pauke zu hauen und ebenso schlau wie spannend erzählt – sehr lesenswert. >shz.de

„Morduntersuchungskommission“ ist jedenfalls ein straff inszenierter Kriminalroman, der auf Konzentration und Reduktion setzt, was hervorragend gelingt, fast könnte man von einem Dogma-Krimi sprechen: Ein nüchterner, dokumentarischer Genreroman, der auf jeden Firlefanz und billigen Effekt verzichtet. >wdr.de

So ist ihm ein Roman von enormer Dichte gelungen, der sich fast wie ein Bericht liest und seine Faszination weniger aus dem Fall und seiner Aufklärung gewinnt, sondern aus der langsamen Verwandlung seiner Hauptfigur - und den detailreichen, authentischen Schilderungen des Lebens in der DDR der frühen Achtzigerjahre. - Marcus Müntefering >Spiegel Online

Und so ist Annas' Roman auch ein Bemühen um Gerechtigkeit (...). Dass das Setting im dreißigsten Jahr des Mauerfalls und angesichts der politischen Lage im deutschen Osten punktlandet, schadet der Aufmerksamkeit gewiss nicht. - Hannes Hintermeier >FAZ

Ein politischer Roman mit starkem Zeitkolorit, atmosphärisch fesselnd - Volker Albers >Hamburger Abendblatt

Dass er mit dem Projekt mitten in die aktuellen Debatten darüber, wem eigentlich die Wende und die Erinnerung an die DDR „gehört“, hineingerät, macht die Sache zusätzlich spannend. >Der Standard

Dass er mit dem Projekt mitten in die aktuellen Debatten darüber, wem eigentlich die Wende und die Erinnerung an die DDR „gehört“, hineingerät, macht die Sache zusätzlich spannend. >Der Standard

Sehr geiles Buch. >RBB Radioeins "Schöner Lesen"

Ein großartiger DDR-Krimi. >Neue Presse

Wie schon in den Vorgängerromanen ist das Tempo von Beginn an hoch, beinahe rasant. Das hält Annas durch, weil er auf jegliche Pathetik verzichtet. Nicht aber auf eine ausgeklügelte Dramaturgie. - Iris Hetscher >Weser Kurier

Man freut sich, dass es Krimis gibt, in denen mehr aufgeklärt wird als ein Mord. >Stern